Es ist ein Szenario, das bei vielen Hausbesitzern im ersten Moment für einen kleinen Schock sorgt: Man betritt den dunklen Keller, räumt einen alten Karton beiseite oder hebt einen Blumentopf auf der Terrasse an – und plötzlich wimmelt es am Boden. Massenhaft Kellerasseln (Porcellio scaber) drängen sich auf engstem Raum zusammen und stieben beim plötzlichen Lichteinfall in alle Richtungen davon. Doch bevor Sie nun zur chemischen Keule greifen, ist es wichtig zu verstehen, dass dieses massenhafte Auftreten kein Zufall ist, sondern ein faszinierendes biologisches Phänomen und ein wichtiger Bioindikator für den Zustand Ihres Hauses oder Gartens.
Kellerasseln sind keine Schädlinge im klassischen Sinne. Wenn sie in großen Mengen auftreten, signalisieren sie uns etwas sehr Spezifisches über unsere direkte Umgebung: Es ist zu feucht. In diesem tiefgehenden Artikel beleuchten wir nicht nur, warum sich diese faszinierenden Landkrebse zu hunderten zusammenrotten, sondern auch, welche baulichen Warnsignale Sie jetzt ernst nehmen sollten und wie Sie eine echte Plage ökologisch und nachhaltig in den Griff bekommen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Keine Insekten: Kellerasseln gehören zu den Krebstieren (Crustacea) und atmen über Kiemen. Sie benötigen zwingend eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Überleben [1].
- Aggregationsverhalten: Das massenhafte Zusammenrotten ist eine Überlebensstrategie (Allee-Effekt), um den Wasserverlust der Gruppe zu minimieren [4].
- Warnsignal für Bausubstanz: Treten massenhaft Kellerasseln im Haus auf, deutet dies fast immer auf ein Feuchtigkeitsproblem (z.B. undichte Rohre, falsches Lüften, feuchtes Mauerwerk) hin.
- Nützliche Bioindikatoren: Sie sind wichtige Humusbildner und können sogar Schwermetalle im Boden binden und anzeigen [3].
- Giftfreie Lösung: Die effektivste Methode gegen eine Plage ist die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit und das Abdichten von Ritzen. Biozide sind meist unnötig und schaden dem Ökosystem.
Warum treten Kellerasseln plötzlich massenhaft auf?
Wenn Sie an einem Ort gleich dutzende oder hunderte Kellerasseln finden, liegt das an einem hochspezialisierten Verhalten, das in der Biologie als Aggregationsverhalten bezeichnet wird. Kellerasseln sind extrem gesellige Tiere, deren Überleben maßgeblich davon abhängt, wie nah sie bei ihren Artgenossen sind.
Das Aggregationsverhalten: Gemeinsam gegen die Trockenheit
Im Gegensatz zu Insekten besitzen Kellerasseln keine schützende Wachsschicht (Cuticula) auf ihrem Außenpanzer, die sie vor dem Austrocknen bewahrt [1][5]. Da sie ursprünglich aus dem Meer stammen und den evolutionären Landgang vollzogen haben, atmen sie nach wie vor über Kiemen, die an den Hinterleibsbeinen (Pleopoden) sitzen [6]. Diese Kiemen müssen permanent feucht gehalten werden.
Wissenschaftliche Studien von Devigne et al. (2011) und Broly et al. (2012) haben gezeigt, dass sich Kellerasseln innerhalb von weniger als 10 Minuten zu dichten Gruppen zusammenfinden [4]. Dieses Zusammenrotten reduziert die exponierte Körperoberfläche jedes einzelnen Tieres drastisch. In der Gruppe entsteht ein eigenes Mikroklima mit einer lokal erhöhten Luftfeuchtigkeit. Der Wasserverlust durch Verdunstung wird so massiv gesenkt. Wenn Sie also massenhaft Kellerasseln auf einem Haufen sehen, beobachten Sie in Wahrheit eine hochgradig effiziente, kollektive Überlebensstrategie gegen das Austrocknen.
Pheromone und der chemische "Herdentrieb"
Doch wie finden die Tiere so schnell zueinander? Kellerasseln nutzen chemische Botenstoffe (Pheromone), die sie unter anderem über ihre Ausscheidungen abgeben [4]. Wenn eine Assel einen dunklen, feuchten und sicheren Ort gefunden hat, signalisiert sie dies ihren Artgenossen. Dieser chemische Lockruf führt dazu, dass sich aus wenigen Tieren schnell eine massive Ansammlung bildet. Zudem zeigen sie eine ausgeprägte Thigmokinese: Sie suchen aktiv den physischen Kontakt zu Oberflächen und zu anderen Artgenossen [7]. Sobald sie diesen Kontakt spüren, verlangsamen sie ihre Bewegung und bleiben an Ort und Stelle.
Explosionsartige Vermehrung im Marsupium
Ein weiterer Grund für massenhaftes Auftreten ist ihre Fortpflanzungsbiologie. Die Weibchen tragen ihre Eier nicht einfach ab, sondern bewahren sie in einer speziellen flüssigkeitsgefüllten Bauchtasche, dem sogenannten Marsupium, auf [2][6]. Diese Brutkammer fungiert wie ein kleines, tragbares Aquarium. Hier entwickeln sich die Larven geschützt vor Austrocknung und Feinden. Ein Weibchen kann ein- bis dreimal im Jahr brüten und pro Brut zwischen 12 und 36 Jungtiere entlassen [7]. Wenn die Bedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur, Nahrungsangebot) optimal sind, kann eine lokale Population innerhalb weniger Monate regelrecht explodieren. In geeigneten Habitaten, wie etwa kalkreichen Graslandschaften oder feuchten Komposthaufen, können Dichten von bis zu 3000 Individuen pro Quadratmeter erreicht werden [3].
Wussten Sie schon?
Die Jungtiere (Mancae) sehen den erwachsenen Asseln bereits sehr ähnlich, sind jedoch weißlich und besitzen nach dem Schlüpfen nur sechs statt der üblichen sieben Laufbeinpaare. Das siebte Paar entwickelt sich erst nach der ersten Häutung außerhalb der Bauchtasche [2][7].

Massenhaft Kellerasseln im Haus: Ein Alarmsignal für die Bausubstanz?
Während ein paar verirrte Asseln im Hausflur völlig normal sind, ist das Auftreten von massenhaft Kellerasseln in Wohnräumen, Kellern oder Waschküchen ein untrügliches Indiz dafür, dass etwas mit dem Raumklima oder der Bausubstanz nicht stimmt. Da die Tiere bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 50-60 % schnell austrocknen und sterben würden, beweist ihre bloße Anwesenheit in großer Zahl, dass sie eine dauerhaft feuchte Nische gefunden haben.
Woher kommt die lebensrettende Feuchtigkeit?
Wenn Sie eine Assel-Plage im Haus haben, sollten Sie umgehend auf Ursachenforschung gehen. Die Tiere sind lediglich das Symptom, nicht das eigentliche Problem. Häufige Ursachen für eine lokal extrem hohe Luftfeuchtigkeit sind:
- Undichte Wasserleitungen: Mikrorisse in Rohren, die langsam aber stetig Wasser ins Mauerwerk abgeben.
- Aufsteigende Feuchtigkeit: Eine defekte oder fehlende Horizontalsperre im Fundament zieht Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Kellerwände.
- Falsches Lüftungsverhalten: Besonders im Sommer kondensiert warme, feuchte Außenluft an den kühlen Kellerwänden (Sommerkondensation), was ideale Bedingungen für Asseln und Schimmelpilze schafft.
- Lagerung von organischem Material: Feuchtes Kaminholz, alte Kartons, feuchte Zeitungen oder unzureichend abgedichtete Kartoffelkisten im Keller bieten Nahrung und Unterschlupf zugleich.

Die faszinierende Biologie hinter der Plage: Wie Krebse an Land überleben
Um zu verstehen, warum Kellerasseln sich genau dort aufhalten, wo sie sind, lohnt sich ein Blick auf ihre erstaunliche Anatomie. Sie sind die einzigen Krebstiere, die den Lebensraum Land dauerhaft und erfolgreich erobert haben. Dafür mussten sie im Laufe der Evolution brillante Mechanismen entwickeln.
Das einzigartige Wasserleitungssystem
Kellerasseln besitzen ein in der Natur einmaliges Wasserleitungssystem auf ihrem Außenskelett [2]. Dieses System besteht aus winzigen Rinnen, die durch Schuppenreihen gebildet werden. Die Biologin Prof. Dr. Gela Preisfeld von der Uni Wuppertal erklärt den genialen Mechanismus: Die Assel scheidet aus einer Drüse am Kopf ein Sekret aus, das unserem Harn entspricht und giftiges Ammoniak enthält. Dieses Sekret fließt über die Rinnen auf dem Panzer nach hinten. Auf dem Weg verdunstet das giftige Ammoniak. Das nun gereinigte und mit Sauerstoff angereicherte Wasser fließt weiter zu den Kiemen an den Hinterbeinen, um diese feucht zu halten [6]. Überschüssiges Wasser kann am After sogar wieder in den Körper aufgenommen werden. Dieses System ermöglicht es ihnen, auch kurze Trockenperioden zu überstehen, solange sie sich rechtzeitig wieder in feuchte Verstecke zurückziehen können.
Zwei Atmungsorgane: Kiemen und Tracheenlungen
Neben den Kiemen haben heimische Kellerasseln als Anpassung an das Landleben sogenannte Tracheenlungen entwickelt [6]. Diese sitzen ebenfalls an den Hinterbeinen und erscheinen als kleine weiße Flecken auf der Bauchseite [7]. Hebt die Assel ihren Hinterleib leicht an, kann Luft in diese Röhrensysteme eindringen, wodurch Sauerstoff direkt aus der Luft aufgenommen wird. Senkt sie den Hinterleib, wird die verbrauchte Luft herausgepresst. Diese doppelte Atmungsstrategie macht sie zu wahren Überlebenskünstlern – vorausgesetzt, die Luftfeuchtigkeit stimmt.

Sind massenhaft Kellerasseln schädlich oder gefährlich?
Die gute Nachricht vorweg: Egal wie viele Kellerasseln Sie in Ihrem Haus oder Garten finden, sie sind für Menschen und Haustiere absolut ungefährlich. Sie können weder stechen noch beißen, sie übertragen keine Krankheiten und sie befallen keine frischen Lebensmittel oder intaktes Holz.
Die heimlichen Helden des Komposts (Destruenten)
In der Natur und im Garten spielen Kellerasseln eine unverzichtbare Rolle. Sie gehören zu den wichtigsten Destruenten (Zersetzern) in unserem Ökosystem [6]. Ihre Hauptnahrung besteht aus abgestorbenem organischem Material: faulendes Holz, herabgefallenes Laub, Pilzgeflechte und abgestorbene Pflanzenteile [1]. Durch das Fressen und Verdauen dieses Materials zerkleinern sie es und machen die darin gebundenen Nährstoffe für Mikroorganismen und letztlich für Pflanzen wieder verfügbar. Ohne Asseln und andere Bodenlebewesen würden wir in kürzester Zeit in abgestorbenem Laub ersticken. Sie sind essenzielle Humusbildner.
Koprophagie: Warum Asseln ihren eigenen Kot fressen
Ein für uns vielleicht eklig klingendes, aber biologisch hochgradig sinnvolles Verhalten ist die Koprophagie. Kellerasseln fressen ihren eigenen Kot. Dies tun sie aus zwei Gründen: Erstens benötigen sie Kupfer, um ihren blauen Blutfarbstoff (Hämocyanin) aufzubauen. Da Kupfer an Land oft Mangelware ist, wird es durch mehrfaches Verdauen effizient im Körper recycelt [7]. Zweitens nehmen sie dadurch lebenswichtige endosymbiotische Bakterien (wie Candidatus Rhabdochlamydia porcellionis) wieder auf, die in ihrem Darmtrakt leben und ihnen helfen, schwer verdauliche Zellulose aus dem Totholz aufzuspalten [7].
Kellerasseln als Bioindikatoren für Schwermetalle
Wissenschaftler schätzen Kellerasseln noch aus einem ganz anderen Grund: Sie sind hervorragende Bioindikatoren für Umweltverschmutzung. Studien von Paoletti & Hassall (1999) zeigen, dass Asseln hohe Konzentrationen von Schwermetallen wie Kupfer, Zink, Blei und Cadmium aus dem Boden aufnehmen und in speziellen Vesikeln in ihrer Mitteldarmdrüse (Hepatopankreas) einlagern, ohne selbst daran zu sterben [3]. Durch die Untersuchung von Assel-Populationen können Forscher sehr genau bestimmen, wie stark ein Boden mit industriellen Schadstoffen belastet ist.
Was tun bei einer Kellerassel-Plage? Nachhaltige und giftfreie Wege
Wenn Sie massenhaft Kellerasseln im Haus haben, ist der Griff zum Insektenspray der falsche Weg. Erstens sind Asseln keine Insekten, weshalb viele Insektizide schlecht wirken, und zweitens bekämpfen Sie damit nur das Symptom, nicht die Ursache. Sobald das Gift verflogen ist, werden neue Asseln in das weiterhin feuchte Milieu einwandern.
Schritt 1: Feuchtigkeit entziehen (Die wichtigste Maßnahme)
Da Asseln ohne hohe Luftfeuchtigkeit nicht überleben können, ist das Trockenlegen der betroffenen Räume die effektivste Waffe:
- Richtig lüften: Kellerräume im Sommer nur nachts oder in den frühen Morgenstunden lüften, wenn die Außenluft kühler ist als die Kellerwände. So verhindern Sie Kondenswasserbildung.
- Heizen: In extrem feuchten Räumen kann es helfen, temporär zu heizen oder einen elektrischen Luftentfeuchter aufzustellen, um die relative Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 60 % zu drücken.
- Lecks reparieren: Überprüfen Sie Siphons, Waschmaschinenanschlüsse und Wasserrohre auf Tropfenbildung.
Schritt 2: Nahrungsquellen und Verstecke entfernen
Räumen Sie den Keller auf. Entfernen Sie alte Pappkartons (Pappe speichert Feuchtigkeit hervorragend und wird von Asseln gefressen), morsches Holz und organische Abfälle. Lagern Sie Gegenstände in Plastikboxen statt in Kartons. Dichten Sie Risse im Mauerwerk, undichte Kellerfenster und Türspalten mit Silikon oder Bauschaum ab, um das Einwandern von außen zu stoppen.
Schritt 3: Umsiedeln statt töten (Die Kartoffel-Falle)
Da Asseln nützliche Tiere sind, sollten Sie sie lebend fangen und in den Garten (am besten auf den Kompost) umsiedeln [1]. Nutzen Sie das Aggregationsverhalten und ihre Vorliebe für Feuchtigkeit zu Ihrem Vorteil aus:
- Die Kartoffel-Falle: Höhlen Sie eine rohe Kartoffel oder eine Rübe aus und legen Sie diese mit der Öffnung nach unten auf den Boden, wo sich die Asseln aufhalten. Die Tiere werden von der Feuchtigkeit und der Stärke magisch angezogen und sammeln sich über Nacht in der Kartoffel. Am nächsten Morgen können Sie die Kartoffel mitsamt den Asseln auf den Kompost werfen.
- Das feuchte Tuch: Legen Sie ein nasses Handtuch oder einen feuchten Jutesack auf den Kellerboden. Die Asseln werden sich darunter sammeln, um sich vor Austrocknung zu schützen. Sie können das Tuch dann einfach im Garten ausschütteln.
Natürliche Feinde der Kellerassel
In einem gesunden Ökosystem wird die Population der Kellerasseln durch natürliche Feinde reguliert. Dazu gehören Spitzmäuse, Igel, Kröten, verschiedene Vogelarten, Laufkäfer und Hundertfüßer [7]. Ein ganz besonderer Spezialist ist der Große Asseljäger (Dysdera crocata). Diese rötlich gefärbte Webspinne hat extrem stark verlängerte Giftklauen (Cheliceren), die speziell dafür entwickelt wurden, den harten Rückenpanzer der Kellerasseln zu durchdringen [7]. Wenn Sie also diese Spinnen in Ihrem Keller sehen, lassen Sie sie am Leben – sie sind Ihre besten Verbündeten gegen massenhaft Kellerasseln.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum habe ich plötzlich massenhaft Kellerasseln im Keller?
Ein massenhaftes Auftreten ist ein sicheres Zeichen für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und das Vorhandensein von organischem Material (wie feuchte Pappe oder Holz). Die Tiere rotten sich zusammen (Aggregationsverhalten), um sich gegenseitig vor dem Austrocknen zu schützen.
Sind Kellerasseln Insekten?
Nein, Kellerasseln gehören zur Klasse der Höheren Krebse (Crustacea) und zur Ordnung der Asseln (Isopoda). Sie sind die einzigen Krebstiere, die sich dauerhaft an ein Leben an Land angepasst haben, atmen aber weiterhin über Kiemen.
Können Kellerasseln beißen, stechen oder Krankheiten übertragen?
Nein, Kellerasseln sind für Menschen und Haustiere völlig harmlos. Sie besitzen keine Werkzeuge zum Stechen oder Beißen, übertragen keine Krankheiten und befallen auch keine intakten Lebensmittel oder Möbel.
Was fressen Kellerasseln?
Sie ernähren sich als sogenannte Destruenten hauptsächlich von abgestorbenem organischem Material wie totem Holz, verrottenden Blättern, Pilzen und Algen. Im Garten sind sie daher extrem nützliche Humusbildner.
Wie werde ich eine Kellerassel-Plage am besten wieder los?
Die nachhaltigste Methode ist das Entziehen der Feuchtigkeit durch richtiges Lüften und Heizen. Zudem können Sie die Tiere mit ausgehöhlten Kartoffeln oder feuchten Tüchern anlocken, aufsammeln und lebend auf den Kompost im Garten umsiedeln.
Fazit
Massenhaft Kellerasseln im Haus zu finden, ist im ersten Moment unangenehm, aber kein Grund zur Panik. Betrachten Sie die kleinen Krebstiere vielmehr als kostenlose Feuchtigkeits-Detektive. Ihr massenhaftes Auftreten durch das faszinierende Aggregationsverhalten zeigt Ihnen punktgenau an, wo in Ihrem Haus ein ungesundes, feuchtes Mikroklima herrscht. Anstatt zu chemischen Giften zu greifen, sollten Sie die Ursache der Feuchtigkeit beheben, Ritzen abdichten und die nützlichen Humusbildner schonend in den Garten umsiedeln. Dort können sie ihrer wichtigen ökologischen Aufgabe nachgehen und totes Pflanzenmaterial in wertvolle Erde verwandeln.
Wissenschaftliche Quellen & Referenzen
- Umweltbundesamt (UBA): Kellerassel (Porcellio scaber) - Aussehen und Vorkommen.
- Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Ökologischer Lehrgarten (Autorin: Jessica Lange): Die Kellerassel - Porcellio scaber.
- Paoletti, M. G., & Hassall, M. (1999). Woodlice (Isopoda: Oniscidea): their potential for assessing sustainability and use as bioindicators. Agriculture, Ecosystems & Environment, 74(1-3), 157-165.
- Devigne, C., Broly, P., & Deneubourg, J. L. (2011). Individual Preferences and Social Interactions Determine the Aggregation of Woodlice. PLoS ONE, 6(2), e17389. / Broly, P., et al. (2012). Aggregation in woodlice: social interaction and density effects. ZooKeys, 176, 133-144.
- Csonka, D., Halasy, K., Buczkó, K., & Hornung, E. (2018). Morphological traits – desiccation resistance – habitat characteristics: a possible key for distribution in woodlice (Isopoda, Oniscidea). ZooKeys, 801, 481-499.
- Bergische Universität Wuppertal (Prof. Dr. Gela Preisfeld): Der nachhaltige Nützling mit den zwei Atmungsorganen - Die Biologin Gela Preisfeld über die heimische Kellerassel.
- Animal Diversity Web (ADW), University of Michigan: Porcellio scaber (Common rough woodlouse).