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Lexikon-Eintrag
Glanzkäfer Carpophilus obsoletus
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Taxonomie
Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Käfer (Coleoptera)
Familie
Nitidulidae
Gattung
Carpophilus
Art
Carpophilus obsoletus
Wissenschaftlicher Name
Carpophilus obsoletus Erichson, 1843
Akzeptierter Name
Einleitung
*Carpophilus obsoletus*, auch bekannt als Glanzkäfer, ist eine Käferart aus der Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae).[1] Die Art ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling.[2]
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Fakten (kompakt)
- Der wissenschaftliche Artname des Glanzkäfers ist *Carpophilus obsoletus* ERICHSON (1843).[2] - *Carpophilus obsoletus* gehört zur Familie Nitidulidae, der Glanzkäfer.[4]
Name & Einordnung
Der Glanzkäfer *Carpophilus obsoletus* wurde 1843 von Wilhelm Ferdinand Erichson erstbeschrieben. Der Käfer gehört zur Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae). *Carpophilus obsoletus* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling. Das Typusexemplar der Art wurde aus Thailand beschrieben.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Glanzkäferart *Carpophilus obsoletus* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling. Die Käfer weisen einen Körperbau auf, bei dem der Hinterleib nur teilweise von den Flügeldecken bedeckt ist, wodurch die letzten beiden Hinterleibssegmente sichtbar sind. Die Fühler der Käfer bestehen aus elf Gliedern, wobei die letzten drei Segmente vergrößert sind und eine deutlich abgesetzte, dunkel gefärbte Fühlerkeule bilden.[2]
Beschreibung
*Carpophilus obsoletus*, bekannt als Glanzkäfer, ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling. Ursprünglich stammt die Art vermutlich aus dem südostasiatischen Raum. Das Typusexemplar wurde in Thailand beschrieben. Die Käfer können in Vorratslagern oder lebensmittelproduzierenden Betrieben ganzjährig überleben, besonders in Mittel- und Nordeuropa. Im Freiland ernähren sie sich unter anderem von Mais und überreifem Obst. Trotz reduzierter Flügel sind sie gute Flieger. Die maximale Lebenserwartung beträgt für Weibchen 207 Tage und für Männchen 168 Tage. Die Männchen produzieren ein Aggregationspheromon, das beide Geschlechter anlockt. *Carpophilus obsoletus* ist sowohl ein Vorrats- als auch ein Hygieneschädling, der regelmäßig mit Nahrungsmittelimporten aus den Tropen und Subtropen nach Mittel- und Nordeuropa gelangt. In Deutschland wurde die Art beispielsweise in Kakaoimporten festgestellt, die über den Hamburger Hafen kamen. Zu den befallenen Produkten gehören Getreide, Reis, Mais, Datteln, Feigen, getrocknete Bananen, kandierte Früchte, Erdnüsse, Kopra, Muskatnüsse, Kakaobohnen, Kaffeebohnen, Rosinen, Ananas und Papaya. In Deutschland tritt *Carpophilus obsoletus* oft in Lebensmittelfabriken und Vorratsspeichern auf. Befallene Nahrungsmittel werden durch den Kot der Larven ungenießbar, was Schimmelpilze und Milbenbefall begünstigt.[2]
Verhalten
*Carpophilus obsoletus* ist trotz seiner reduzierten Flügel flugfähig. Die maximale Lebenserwartung im Freiland beträgt laut de Oude (2005) für die Weibchen von *Carpophilus obsoletus* 207 und für die Männchen 168 Tage. Die Männchen von *Carpophilus obsoletus* produzieren ein Aggregationspheromon, das sowohl Weibchen als auch Männchen anlockt.[2]
Ökologie
*Carpophilus obsoletus* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der vermutlich ursprünglich aus dem südostasiatischen Raum stammt. In mehreren südeuropäischen Ländern kommt die Art im Freiland vor. In Mittel- und Nordeuropa können die Käfer nur in Vorratslagern oder lebensmittelproduzierenden Betrieben ganzjährig überleben. Im Freiland ernährt sich die Art unter anderem von Mais und überreifem Obst. Die maximale Lebenserwartung im Freiland beträgt laut de Oude (2005) für die Weibchen von *Carpophilus obsoletus* 207 und für die Männchen 168 Tage.[2]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Carpophilus obsoletus* ist ein Vorratsschädling und Hygieneschädling, der regelmäßig mit Nahrungsmittelimporten aus den Tropen und Subtropen nach Mittel- und Nordeuropa gelangt. In Deutschland wurde diese Glanzkäferart beispielsweise mehrmals in Kakaoimporten festgestellt, die über den Hamburger Hafen ins Land kamen. *Carpophilus obsoletus* befällt unter anderem Getreide, Reis, Mais, Datteln, Feigen, getrocknete Bananen, kandierte Früchte, Erdnüsse, Kopra, Muskatnüsse, Kakaobohnen, Kaffeebohnen, Rosinen, Ananas oder Papaya. In Deutschland kann *Carpophilus obsoletus* zum Beispiel in Lebensmittelfabriken oder Vorratsspeichern als Vorratsschädling und Hygieneschädling auftreten. Die befallenen Nahrungsmittel werden durch den Kot der Glanzkäferlarven ungenießbar. In Folge des Glanzkäferbefalls können sich Schimmelpilze und Milben auf den angefressenen Substraten ausbreiten. Um einem Befall vorzubeugen, sollte man Vorräte kühl und trocken lagern. Befallene Lebensmittel sollten umgehend entsorgt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Wenn dieser Rat konsequent befolgt wird, sind Bekämpfungsmaßnahmen im Privathaushalt in der Regel überflüssig.[2]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Carpophilus obsoletus* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling und Hygieneschädling, der regelmäßig mit Nahrungsmittelimporten in gemäßigte Klimazonen gelangt. In Deutschland wurde die Art beispielsweise mehrfach in Kakaoimporten festgestellt, die über den Hamburger Hafen ins Land kamen. *Carpophilus obsoletus* befällt verschiedene Produkte wie Getreide, Reis, Mais, Datteln, Feigen, Trockenfrüchte, Erdnüsse, Kopra, Muskatnüsse, Kakao- und Kaffeebohnen, Rosinen, Ananas und Papaya. In Deutschland kann *Carpophilus obsoletus* in Lebensmittelfabriken oder Vorratsspeichern als Vorrats- und Hygieneschädling auftreten. Die befallenen Nahrungsmittel werden durch den Kot der Käferlarven ungenießbar, und ein Befall kann Schimmelpilze und Milben begünstigen.[2]
Biologie & Lebenszyklus
*Carpophilus obsoletus* ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, der vermutlich aus dem südostasiatischen Raum stammt. Das Typusexemplar wurde aus Thailand beschrieben. In mehreren südeuropäischen Ländern kommt die Art im Freiland vor. In Mittel- und Nordeuropa können die Käfer nur in Vorratslagern oder lebensmittelproduzierenden Betrieben ganzjährig überleben. Im Freiland ernährt sich die Art unter anderem von Mais und überreifem Obst. Trotz seiner reduzierten Flügel kann diese Glanzkäferart gut fliegen. Die maximale Lebenserwartung im Freiland beträgt laut de Oude (2005) für die Weibchen von *Carpophilus obsoletus* 207 und für die Männchen 168 Tage. Die Männchen von *Carpophilus obsoletus* produzieren ein Aggregationspheromon, das sowohl Weibchen als auch Männchen anlockt.[2]
Vorkommen & Lebensraum
*Carpophilus obsoletus*, ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling, stammt vermutlich ursprünglich aus dem südostasiatischen Raum. Das Typusexemplar wurde in Thailand beschrieben. Die Art ist in mehreren südeuropäischen Ländern im Freiland anzutreffen. In Mittel- und Nordeuropa kann der Käfer nur in Vorratslagern oder lebensmittelproduzierenden Betrieben ganzjährig überleben.[2] Beobachtungsdaten deuten auf ein Vorkommen in Europa hin. In Deutschland wurde diese Glanzkäferart zum Beispiel mehrmals in Kakaoimporten festgestellt, die über den Hamburger Hafen gelangten. Im Freiland ernährt sich die Art unter anderem von Mais und überreifem Obst.[2]
Saisonalität & Aktivität
Die maximale Lebenserwartung im Freiland beträgt laut de Oude (2005) für die Weibchen von *Carpophilus obsoletus* 207 und für die Männchen 168 Tage. Die Art kann in Mitteleuropa nur in Vorratslagern oder lebensmittelproduzierenden Betrieben ganzjährig überleben.[2] Das öffentliche Interesse an Glanzkäfern zeigt saisonale Schwankungen, mit Spitzen im Mai und April.[3]
Quellen & Referenzen
- https://www.gbif.org/species/4453195
- PDF: glanzkaefer-carpophilus-obsoletus
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)