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Lexikon-Eintrag
Dolichoderus Quadripunctatus Dolichoderus quadripunctatus
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Taxonomie
Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Hautflügler (Hymenoptera)
Familie
Formicidae
Gattung
Dolichoderus
Art
Dolichoderus quadripunctatus
Wissenschaftlicher Name
Dolichoderus quadripunctatus (Linnaeus, 1771)
Akzeptierter Name
Einleitung
*Dolichoderus quadripunctatus*, auch bekannt als Vierpunktameise, ist eine Ameisenart aus der Familie der Formicidae (Ameisen). Die Art gehört zur Unterfamilie Dolichoderinae (Drüsenameisen). *Dolichoderus quadripunctatus* wird in der Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands als stark gefährdet eingestuft.[1]
Dolichoderus Quadripunctatus Bilder und Fotos von echten Sichtungen
8 AufnahmenSaisonalität und Nachfragetrend
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Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Fakten (kompakt)
- *Dolichoderus quadripunctatus* gehört zur Gattung der Drüsenameisen (*Dolichoderus*) innerhalb der Familie der Ameisen (Formicidae). - Die Art wurde 1771 von Carl Linnaeus als *Formica quadripunctata* erstbeschrieben, bevor sie der Gattung *Dolichoderus* zugeordnet wurde.[2]
Name & Einordnung
Die Vierpunktameise, wissenschaftlich als *Dolichoderus quadripunctatus* bezeichnet, wurde erstmals 1771 von Carl Linnaeus beschrieben. Der wissenschaftliche Name lautet vollständig *Dolichoderus quadripunctatus* (Linnaeus, 1771). Im Deutschen ist sie unter dem Trivialnamen Drüsenameise bekannt, da die Gattung *Dolichoderus* zu den Drüsenameisen gehört.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Vierpunktameise (*Dolichoderus quadripunctatus*) ist durch eine etwas hellere Färbung gekennzeichnet, die von rötlich bis bräunlich variieren kann. Die Arbeiterinnen dieser Art erreichen eine Körperlänge von drei bis vier Millimetern. Königinnen sind mit 4,5 bis 5 mm etwas größer, während die Männchen eine Länge von 4 bis 4,8 mm erreichen. *Dolichoderus quadripunctatus* gehört zur Unterfamilie der Drüsenameisen (Dolichoderinae).[1]
Beschreibung
*Dolichoderus quadripunctatus*, auch bekannt als Vierpunktameise, ist eine Ameisenart aus der Familie der Formicidae (Ameisen) und der Unterfamilie Dolichoderinae (Drüsenameisen). Die Arbeiterinnen dieser Art sind rötlich bis bräunlich gefärbt und erreichen eine Körperlänge von drei bis vier Millimetern. Die Königinnen sind mit 4,5 bis 5 mm etwas größer, während die Männchen eine Länge von 4 bis 4,8 mm erreichen. Die Nester von *Dolichoderus quadripunctatus* befinden sich stets in Bäumen, meist nahe der Stammbasis oder in mehreren Metern Höhe. Diese Nester werden in totem Holz oder unter der Rinde des Baumes angelegt, wobei zum Teil auch Bodennester bekannt sind. Die Kolonien dieser Ameisenart sind deutlich kleiner als die von holzbewohnenden Wegameisenarten. Die Arbeiterinnen sind tagaktiv und sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau. Die Geschlechtstiere verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug. In Deutschland kommt *Dolichoderus quadripunctatus* vom Flachland bis in die Mittelgebirge vor, wobei die Tiere im Norden Deutschlands seltener anzutreffen sind als im Süden. Diese Ameisenart ist stark baumbewohnend. In der Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands wird *Dolichoderus quadripunctatus* als stark gefährdet eingestuft. Diese seltene Ameisenart tritt häufiger in Regionen auf, die durch eine relativ hohe Durchschnittstemperatur und geringe Niederschläge gekennzeichnet sind. Das Vorkommen von *Dolichoderus quadripunctatus* hängt stark von der Verfügbarkeit potenzieller Nistplätze ab. Dort, wo es alte Eichen oder Streuobstwiesen mit alten Apfel- oder Birnbäumen gibt, besteht eine gute Chance, diese Art zu finden.[2]
Verhalten
Die Arbeiterinnen von *Dolichoderus quadripunctatus* sind tagaktiv und sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern die Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau. Die Geschlechtstiere verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug.[1]
Ökologie
*Dolichoderus quadripunctatus* ist eine stark baumbewohnende (arboricole) Ameisenart. In Deutschland kommt sie vom Flachland bis in die Mittelgebirge vor, wobei sie im Norden seltener als im Süden anzutreffen ist. Ihr Vorkommen hängt stark von der Verfügbarkeit potenzieller Nistplätze ab. Gute Chancen, diese Art zu finden, bestehen dort, wo es alte Eichen oder Streuobstwiesen mit alten Apfel- oder Birnbäumen gibt. Die Nester der Vierpunktameise befinden sich stets in Bäumen, nahe der Stammbasis oder in mehreren Metern Höhe. Sie werden meist in totem Holz oder unter der Rinde des Baums angelegt, zum Teil sind aber auch Bodennester bekannt. Die Kolonien sind deutlich kleiner als die von holzbewohnenden Wegameisenarten wie der Braunen Wegameise (*Lasius brunneus*) oder der Zweifarbigen Wegameise (*Lasius emarginatus*). Die Arbeiterinnen sind tagaktiv und sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau. Die Geschlechtstiere verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Dolichoderus quadripunctatus* lebt in der Regel in naturnahen Lebensräumen. Es kann vorkommen, dass ein frisch begattetes Jungweibchen sein Nest in verbautem Holz anlegt, wenn Streuobstwiesen direkt am Ortsrand liegen. Die Bekämpfung von *Dolichoderus quadripunctatus* lässt sich gut mit zuckerhaltigen Fraßködern (sogenannten Gelködern) durchführen. Der Vorteil dieser Gelköder ist, dass Ameisen selbstständig zum Köder kommen und den im Köder enthaltenen insektiziden Wirkstoff durch die gegenseitige Fütterung an Nestgenossinnen weitergeben. Eine Bekämpfung mit Insektensprays macht dagegen keinen Sinn, da man mit dieser Methode immer nur einen Teil der Kolonie abtöten kann. Sollte in einem Haus eine Ameisenbekämpfung durch einen Kammerjäger nicht erfolgreich gewesen sein, kann ein Gutachten beauftragt werden, um die Ursachen für den Misserfolg festzustellen. In diesem Zusammenhang wird überprüft, ob die Bekämpfung nach dem aktuellen Stand der Technik erfolgt ist.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Dolichoderus quadripunctatus* lebt in der Regel in naturnahen Lebensräumen. Es kann vorkommen, dass die Art in Streuobstwiesen direkt am Ortsrand in frisch besiedeltes, jungweichliches, feuchtes Totholz einzieht.[1]
Biologie & Lebenszyklus
*Dolichoderus quadripunctatus*, auch bekannt als Vierpunktameise, ist eine stark baumbewohnende (arboricole) Ameisenart. Die Nester dieser Art befinden sich stets in Bäumen, entweder nahe der Stammbasis oder in mehreren Metern Höhe. Die Nester werden meist in totem Holz oder unter der Rinde des Baumes angelegt, wobei teilweise auch Bodennester bekannt sind. Die Kolonien von *Dolichoderus quadripunctatus* sind deutlich kleiner als die von holzbewohnenden Wegameisenarten wie der Braunen Wegameise (*Lasius brunneus*) oder der Zweifarbigen Wegameise (*Lasius emarginatus*). Die Arbeiterinnen von *Dolichoderus quadripunctatus* sind tagaktiv. Sie sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern die Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau. Die Geschlechtstiere verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug. Die Arbeiterinnen von *Dolichoderus quadripunctatus* sind rötlich bis bräunlich gefärbt und erreichen eine Körperlänge von drei bis vier Millimetern. Die Königinnen werden 4,5 bis 5 und die Männchen 4 bis 4,8 mm lang.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Dolichoderus quadripunctatus*, auch bekannt als Vierpunktameise, kommt in Deutschland vom Flachland bis in die Mittelgebirge vor, ist aber im Norden seltener anzutreffen als im Süden. Diese Ameisenart ist stark baumbewohnend. Ihr Vorkommen hängt stark von der Verfügbarkeit potenzieller Nistplätze ab. Gute Chancen, diese Art zu finden, bestehen dort, wo es alte Eichen oder Streuobstwiesen mit alten Apfel- oder Birnbäumen gibt. Die Nester der Vierpunktameise befinden sich stets in Bäumen, entweder nahe der Stammbasis oder in mehreren Metern Höhe. Sie werden meist in totem Holz oder unter der Rinde des Baumes angelegt, zum Teil sind aber auch Bodennester bekannt. Die Kolonien sind deutlich kleiner als die von holzbewohnenden Wegameisenarten wie der Braunen Wegameise (*Lasius brunneus*) oder der Zweifarbigen Wegameise (*Lasius emarginatus*). Die Arbeiterinnen sind tagaktiv und sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau. Die Geschlechtstiere verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug. *Dolichoderus quadripunctatus* wird in der Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Nur in Regionen, die durch ihre Lage eine relativ hohe Durchschnittstemperatur und nur geringe Niederschläge aufweisen, kann diese seltene Ameisenart auch etwas häufiger auftreten.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die Geschlechtstiere von *Dolichoderus quadripunctatus* verlassen die Kolonie zwischen Juli und September zum Schwarmflug. Die Arbeiterinnen sind tagaktiv und sammeln vor allem im Geäst von Bäumen und Sträuchern Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern, den sogenannten Honigtau.[1] Das öffentliche Interesse an *Dolichoderus quadripunctatus* ist in Deutschland tendenziell in den Monaten Dezember und Januar am höchsten, während es im Februar und März am geringsten ist (basierend auf Suchanfragen).[3]
Quellen & Referenzen
- PDF: dolichoderus-quadripunctatus
- https://www.gbif.org/species/5034888
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)