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Lexikon-Eintrag

Mango Mangifera indica

Mango

Taxonomie

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Sapindales (Sapindales)
Familie Anacardiaceae
Gattung Mangifera
Art Mangifera indica
Wissenschaftlicher Name Mangifera indica L.
Akzeptierter Name

Einleitung

*Mangifera indica*, bekannt als Mango, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Der immergrüne Baum wird typischerweise 15–30 Meter hoch und ist bekannt für seine essbaren Früchte. Die Mango stammt ursprünglich aus dem indischen Subkontinent, einschließlich Regionen in Indien, Bangladesch und Myanmar.[1]

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Fakten (kompakt)

- *Mangifera indica* wird typischerweise 20–30 Meter hoch, mit einer dichten, schirmförmigen Krone und einem kräftigen Stamm von bis zu 90 cm Durchmesser. - Die Blätter sind wechselständig angeordnet, ledrig, länglich-lanzettlich, 16–30 cm lang und verändern ihre Farbe von rötlichen Tönen in der Jugend zu dunklem Grün im reifen Zustand. - Die Blüten sind klein, grünlich-weiß oder rosa, und wachsen in 15–30 cm langen Rispen. - Die Mango ist eine fleischige Steinfrucht, oval oder nierenförmig, 8–12 cm lang, mit grünlich-gelber Schale und gelb-orangem Fruchtfleisch, das einen einzigen großen Samen umgibt. - Die Art bevorzugt volle Sonne, gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von 5,5–7,5 und Temperaturen zwischen 19–35 °C, wobei eine ausgeprägte Trockenzeit die Fruchtbildung fördert. - *Mangifera indica* ist in den USDA-Winterhärtezonen 10B–11 anzutreffen. - Die Art gehört zur Familie der Anacardiaceae, die etwa 70 Gattungen und über 800 Arten von meist tropischen Bäumen und Sträuchern umfasst, die für ihren harzigen Saft und ihre Steinfrüchte bekannt sind.[5] - Die nächsten Verwandten von *M. indica* sind *Mangifera sylvatica* (wilde Mango aus Indien und Myanmar) und andere indo-malaysische Arten wie *M. foetida* und *M. caesia*. - Fossilienfunde von *Mangifera*-Blättern aus dem oberen Oligozän bis unteren Miozän (vor etwa 30–25 Millionen Jahren) im Norden Thailands deuten auf eine frühe Divergenz in der Region während des Tertiärs hin.[5] - Molekulare Daten erkennen zwei primäre genetische Cluster in *M. indica*: einen indischen Typ (gekennzeichnet durch Zugänge aus Indien, Australien und Amerika) und einen südostasiatischen Typ (vorherrschend in Thailand, Indonesien und den Philippinen). - Eine Genomstudie aus dem Jahr 2024 unter Verwendung von 29.136 SNPs aus 284 Genbankzugängen ergab, dass 54,58 % der indischen Gruppe und 45,42 % der südostasiatischen Gruppe zugeordnet wurden, was auf eine extensive Hybridisierung (80,99 % gemischte Abstammung) hindeutet. - Die Analyse zeigte auch eine hohe Heterozygotie (beobachteter Mittelwert 0,22, erwarteter Mittelwert 0,11) und eine erhebliche genetische Vielfalt (paarweise Distanz).[5]

Name & Einordnung

*Mangifera indica*, allgemein bekannt als Mango, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Die Art wurde 1753 von Carl Linnaeus erstbeschrieben. Der Gattungsname *Mangifera* leitet sich vom Hindi-Wort 'aam' für Mango und dem lateinischen 'ferre' für tragen ab, was sich auf die Früchte bezieht. Der Artname *indica* bedeutet 'aus Indien stammend'. *Mangifera indica* ist die Typusart der Gattung *Mangifera*.[2] Es gibt über 1000 benannte Sorten von *M. indica*, die weltweit kultiviert werden. Diese Sorten werden anhand der Embryonie der Samen klassifiziert: monoembryonische Typen, die typischerweise indischen Ursprungs sind, und polyembryonische Typen, die in Südostasien verbreitet sind. Zu den bekannten Sorten gehören 'Alphonso' aus Indien, 'Kent', bekannt für seine Größe und seinen süßen Geschmack, und 'Tommy Atkins', eine weit verbreitete Exportsorte. In Indien ist *Mangifera indica* als Nationalfrucht anerkannt. In Bangladesh ist der Mangobaum der Nationalbaum.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Mangifera indica*, allgemein als Mango bekannt, ist ein immergrüner Baum, der typischerweise eine Höhe von 15–30 Metern erreicht. Er zeichnet sich durch eine breite, kuppelförmige Krone von bis zu 10 Metern Breite aus. Der Stamm ist kräftig, mit Durchmessern von 0,75 bis 1,3 Metern bei ausgewachsenen Exemplaren. Die Rinde ist rau, graubraun, oft rissig und schuppig. Die Blätter sind lanzettlich, 15–30 cm lang, dick und ledrig in der Textur und spiralförmig entlang der Zweige angeordnet. Junge Blätter sind rosa oder rötlich und gehen bei Reife in ein glänzendes Dunkelgrün über. Die Blüten von *Mangifera indica* sind klein und messen typischerweise 5–8 mm im Durchmesser. Sie treten in großer Zahl an endständigen Rispen auf, die zwischen 6 und 40 cm lang sind und 550 bis über 4.000 Blüten pro Blütenstand enthalten. Diese Blüten sind überwiegend staminat (männlich), wobei ein kleinerer Teil perfekt (bisexuell oder zwittrig) ist. Die Blüten haben 4–5 Kelchblätter, 5 Blütenblätter, die weiß bis rosa sind, ein fertiles Staubblatt, vier Staminodien und einen einzelnen Stempel in zwittrigen Formen; männliche Blüten haben einen reduzierten Stempel.[1] Die Frucht von *M. indica* ist eine Steinfrucht, länglich bis nierenförmig, 5–25 cm lang und 150 g bis 2 kg schwer, abhängig von der Sorte. Sie besteht aus drei Schichten: einem dünnen, ledrigen Exokarp (Haut), das im unreifen Zustand grün ist und sich bei Reife gelb, orange oder rot färbt[1]; einem dicken, essbaren Mesokarp (Fruchtfleisch), das 75–85 % des Fruchtgewichts ausmacht und von faserig bis nicht-faserig variiert[1]; und einem harten, holzigen Endokarp, das einen einzelnen großen Samen umschließt. Die Samen sind entweder monoembryonisch und produzieren einen einzigen zygotischen Embryo mit genetischer Variation von beiden Elternteilen, oder polyembryonisch und liefern mehrere Embryonen (typischerweise 2–5), wobei die meisten nuzellare Klone sind, die mit dem mütterlichen Baum identisch sind, plus einen potenziellen zygotischen Embryo.[1]

Beschreibung

*Mangifera indica*, allgemein bekannt als Mango, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Es handelt sich um einen immergrünen Baum, der typischerweise eine Höhe von 15–30 Metern erreicht und eine breite, kuppelförmige Krone von bis zu 10 Metern Breite aufweist. Der Stamm ist kräftig, mit Durchmessern von 0,75 bis 1,3 Metern bei ausgewachsenen Exemplaren. Die Rinde ist rau, graubraun, oft rissig und schuppig. Die Blätter sind lanzettlich, 15–30 cm lang, dick und ledrig in der Textur und spiralförmig entlang der Zweige angeordnet. Junge Blätter sind rosa oder rötlich und gehen bei Reife in ein glänzendes Dunkelgrün über. Das Wurzelsystem besteht aus einer ausgeprägten Pfahlwurzel, die bis zu 6 Meter tief reichen kann, unterstützt durch ausgedehnte seitliche Speisewurzeln, die sich weit ausbreiten. Unter optimalen Bedingungen weist der Baum in den frühen Stadien eine Wachstumsrate von 1–2 Metern pro Jahr auf, mit einer Lebensdauer von über 100 Jahren und einer produktiven Fruchttragfähigkeit von 40–50 Jahren. Die Blüte erfolgt an endständigen Rispen von 6–40 cm Länge, die jeweils 550–4.000 kleine, weiße bis rosafarbene Blüten tragen. Die Art weist polygamo-diözische Tendenzen auf, wobei die Rispen typischerweise 70–80 % männliche Blüten und der Rest zwittrig sind. Die Blüten von *Mangifera indica* sind klein, typischerweise 5–8 mm im Durchmesser, und kommen in großer Zahl an endständigen Rispen vor, die 6 bis 40 cm lang sind und 550 bis über 4.000 Blüten pro Blütenstand enthalten. Diese Blüten sind überwiegend staminat (männlich), wobei ein kleinerer Teil perfekt (bisexuell oder zwittrig) ist und 4–5 Kelchblätter, 5 Blütenblätter, die weiß bis rosa sind, ein fertiles Staubblatt, vier Staminodien und einen einzelnen Stempel in zwittrigen Formen aufweisen; männliche Blüten haben einen reduzierten Stempel. Die Blütezeit dauert in der Regel vom späten Winter bis zum frühen Frühjahr, aber eine hohe Abortrate – oft über 99 % der Blüten aufgrund physiologischer, umweltbedingter oder bestäuberbedingter Einschränkungen – führt zu einem begrenzten Fruchtansatz.[4] Die Frucht von *M. indica* ist eine Steinfrucht, länglich bis nierenförmig, 5–25 cm lang und 150 g bis 2 kg schwer, je nach Sorte.[4] Sie besteht aus drei Schichten: einem dünnen, ledrigen Exokarp (Haut), das grün ist, wenn es unreif ist, und sich beim Reifen gelb, orange oder rot färbt; einem dicken, essbaren Mesokarp (Fruchtfleisch), das 75–85 % des Fruchtgewichts ausmacht und von faserig bis nicht-faserig variiert (z. B. faserfrei in der Ataulfo-Sorte); und einem harten, holzigen Endokarp, das einen einzelnen großen Samen umschließt. Die Fruchtentwicklung dauert 3–5 Monate ab der Blüte, wobei die Reife durch eine Farbveränderung des Exokarps, eine erhöhte Ethylenproduktion, die die klimakterische Reifung auslöst, und eine Erweichung des Mesokarps angezeigt wird. Die Samen sind entweder monoembryonisch und produzieren einen zygotischen Embryo mit genetischer Variation von beiden Elternteilen, oder polyembryonisch und liefern mehrere Embryonen (typischerweise 2–5), wobei die meisten nuklearen Klone identisch mit dem mütterlichen Baum sind, plus einen potenziellen zygotischen Embryo; die genetische Grundlage für diese Samentypen beeinflusst die Vermehrungsstrategien. Die Art ist in der indischen Subkontinent beheimatet, der Regionen Indiens, Bangladeschs und Myanmars umfasst, wobei sich ihr Verbreitungsgebiet ostwärts in Teile des Festlandes von Südostasien erstreckt. Das Ursprungszentrum der Art liegt in Ostindien und Myanmar, wo archäologische und historische Beweise auf einen Anbau vor über 4.000 Jahren hindeuten, möglicherweise bereits um 2000 v. Chr. in den Ausläufern des Himalaya und der Andamanen.[4] Wilde Populationen von *M. indica* existieren weiterhin im Indo-Burma-Biodiversitäts-Hotspot, insbesondere in den Assam-Chittagong-Hügeln, den umliegenden Waldgebieten und Teilen Thailands, die die Stammformen darstellen, aus denen die domestizierten Sorten hervorgegangen sind. Die Verbreitung der Mango über ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet hinaus erfolgte hauptsächlich über alte Handelsnetze, beginnend mit ihrer Ausbreitung in den Nahen Osten im 4.–7. Jahrhundert n. Chr. und nach Ostafrika um das 10. Jahrhundert n. Chr. durch menschliche Migration und Handel. Bis zum 9.–10. Jahrhundert hatten arabische und persische Händler sie in Teile Afrikas eingeführt, darunter Regionen entlang der ostafrikanischen Küste, während die weitere Expansion nach Westen im 19. Jahrhundert unter Muhammad Ali Pascha Ägypten erreichte.[4] Europäische Kolonialaktivitäten beschleunigten ihre globale Reichweite; portugiesische Entdecker brachten im 18. Jahrhundert Mangosamen nach Amerika und gründeten im 18. Jahrhundert Plantagen in Brasilien und später in der Karibik und Mexiko durch spanischen Einfluss.[4] Derzeit ist *M. indica* pantropisch, eingebürgert und in mehr als 100 Ländern zwischen 30°N und 30°S angebaut, wo sie in tropischen und subtropischen Klimazonen weltweit gedeiht, mit eingebürgerten Populationen in Regionen wie Malesien. Zu den wichtigsten produzierenden Nationen gehören Indien, das im Jahr 2022 etwa 50 % der globalen Produktion ausmacht, gefolgt von China und Thailand, was die wirtschaftliche Bedeutung der Art in diesen Regionen unterstreicht.[4]

Verhalten

Informationen zum Verhalten von *Mangifera indica* sind in den bereitgestellten Quellen nicht explizit enthalten. Daher kann keine detaillierte Beschreibung des Verhaltens in Bezug auf Fortbewegung, Orientierung, Kommunikation, Aggregation, Territorialität, Abwehr, Interaktionen oder spezifische Verhaltensanpassungen gegeben werden. Die Quellen konzentrieren sich hauptsächlich auf Taxonomie, Beschreibung, Verbreitung, Anbau, Produktion, chemische Zusammensetzung, Nährwert, Verwendung, Toxizität und kulturelle Bedeutung von *Mangifera indica*.[1]

Ökologie

*Mangifera indica*, auch bekannt als Mango, gedeiht in tropischen und subtropischen Klimazonen und benötigt frostfreie Bedingungen mit optimalen Temperaturen zwischen 24 °C und 27 °C für Wachstum und Fruchtbildung. Die Art ist frostempfindlich, wobei Schäden unter 0 °C auftreten, obwohl ausgewachsene Bäume eine gewisse Toleranz bis zu -1 °C aufweisen. Ein jährlicher Niederschlag von 400 bis 3600 mm unterstützt ihre Entwicklung, vorzugsweise mit einer ausgeprägten Trockenzeit zur Förderung der Blüte. Etablierte Bäume zeigen Dürretoleranz, sobald sie verwurzelt sind. Der Baum bevorzugt gut durchlässige Böden wie lehmige Sande oder Tonlehme mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5, was die Nährstoffverfügbarkeit erleichtert. Er toleriert eine Vielzahl von Bodentypen, einschließlich sandiger, lehmiger und toniger Texturen, benötigt aber eine gute Drainage, um Wurzelfäule zu verhindern.[1] *Mangifera indica* zeigt eine moderate Salztoleranz, wobei eine akzeptable elektrische Leitfähigkeit des Bodens unter 2 dS/m (ca. 1200 ppm) liegt, oberhalb derer das Wachstum beeinträchtigt wird, insbesondere bei Sämlingen.[1] Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich entomophil, d. h. durch Insekten wie Bienen, Fliegen, Wespen und Ameisen, wobei die optimale Aktivität über 15 °C liegt. In ihrer ursprünglichen südostasiatischen Heimat besiedelt *Mangifera indica* Lebensräume wie Tieflandregenwälder, Monsunwälder, Savannen und Flusszonen vom Meeresspiegel bis zu 1200 m Höhe. Ihr dichtes Blätterdach spendet Schatten und Lebensraum für Wildtiere, während ausgedehnte Wurzeln zur Bodenstabilisierung in Agroforstsystemen beitragen.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Mangifera indica*, commonly known as mango, is an economically significant tropical fruit cultivated worldwide. Mango trees can be susceptible to various pests and diseases, impacting fruit production and quality. In terms of pest management, *Mangifera indica* can be classified as a host plant requiring protection. Pests like fruit flies and diseases such as anthracnose pose significant challenges to mango cultivation. Infestations and infections can lead to reduced yields and fruit spoilage. Certain parts of the mango tree, particularly the peel and sap, contain urushiol, a compound that can cause allergic contact dermatitis in sensitive individuals. Symptoms include rash, itching, and blisters. Additionally, some individuals may experience IgE-mediated allergies to mango proteins, leading to symptoms like hives or anaphylaxis. Preventive measures include selecting disease-resistant varieties and implementing proper sanitation practices in orchards. Monitoring for pests and diseases is crucial for early detection. Integrated pest management (IPM) strategies, combining biological, physical, and chemical control methods, are often employed to minimize pesticide use.[4] Biological control methods include the use of beneficial insects or microbial agents to control pests.[1] Physical methods involve techniques like trapping or netting to exclude pests. Chemical control should be used judiciously, with targeted applications of appropriate pesticides.[4] Innovative approaches, such as those described in patent literature, include biological agents for preserving mango blossoms and fruits. These agents, composed of ingredients like cassava powder, tobacco leaf powder, and fish meal, aim to protect against fungal diseases and attract pollinators. Other patents describe insecticidal compositions derived from plant extracts like garlic, ginger, and fennel, offering a more sustainable approach to pest control. Furthermore, spray adjuvants based on fatty acid esters can improve the efficacy of plant protection products by enhancing their adhesion to mango leaves.[1] In some regions, legal regulations may govern the import and export of mangoes to prevent the spread of pests and diseases. For example, the United States requires irradiation of imported mangoes to eliminate fruit flies.[4]

Wirtschaftliche Bedeutung

Als eine der weltweit bedeutendsten tropischen Früchte erreichte die Mangoproduktion im Jahr 2023 etwa 61 Millionen Tonnen. Indien führte die Produktion mit etwa 26 Millionen Tonnen an, gefolgt von Ländern wie Indonesien, China und Mexiko. Wirtschaftlich unterstützt der Mangoanbau weltweit Millionen von Existenzen durch die Wertschöpfungskette, die Landwirtschaft, Verarbeitung, Transport und Marketing umfasst. Der Export von Mangos belief sich im Jahr 2023 auf rund 2,4 Millionen Tonnen im Wert von etwa 2,8 Milliarden US-Dollar. In wichtigen Produktionsländern wie Indien schafft der Sektor saisonale Arbeitsplätze für ländliche Gemeinden und fördert die Einkommensdiversifizierung und Armutsbekämpfung. Allerdings haben Unterbrechungen der Lieferkette nach 2023 aufgrund von Klimaereignissen, einschließlich El Niño-bedingter Dürren in Peru und Pakistan, die die Erträge in den betroffenen Gebieten um bis zu 80 % reduzierten, die Volatilität von Preisen und Verfügbarkeit erhöht. Nachhaltigkeitsherausforderungen umfassen die Überproduktion während der Hauptsaison, insbesondere in Indien, die zu erheblichen Nachernteverlusten führt, die aufgrund unzureichender Lager- und Transportinfrastruktur auf 20-30 % der Produktion geschätzt werden. Bemühungen zur Bewältigung dieses Problems umfassen neue Fair-Trade-Zertifizierungen, die eine gerechte Preisgestaltung und umweltverträgliche Praktiken für Kleinbauern fördern. Jüngste Fortschritte umfassen eine verbesserte Kühlkettenlogistik in Indien und Brasilien, die die Verluste um 10-15 % reduziert.[2] Im Mangoanbau werden vermehrt biologische Mittel zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, so zum Beispiel ein Mittel aus Maniokpulver, Tabakblattpulver und Fischmehl, welches den Fruchtansatz signifikant erhöht. Auch Insektizide auf pflanzlicher Basis, die Extrakte aus Knoblauch, Ingwer, Fenchel und Rizinus verwenden, werden eingesetzt, um den Einsatz chemischer Pestizide zu reduzieren. Ein zweiteriliges Pflegesystem aus einem Dünger-Repellent und einem Insektizid auf pflanzlicher Basis stärkt den Baum und tötet Insekten ab.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Mangifera indica*, allgemein als Mango bekannt, ist ein immergrüner Baum. Die Art ist polygamo-diözisch, wobei Blütenstände typischerweise 70–80 % männliche Blüten und der Rest zwittrig sind. Die kleinen Blüten messen typischerweise 5–8 mm im Durchmesser und kommen in großer Zahl an endständigen Rispen vor, die zwischen 6 und 40 cm lang sind und 550 bis über 4.000 Blüten pro Blütenstand enthalten. Die Blütezeit ist normalerweise vom späten Winter bis zum frühen Frühling. Es kommt häufig zu einem hohen Blütenabsterben – oft über 99 % der Blüten aufgrund physiologischer, umweltbedingter oder Bestäuberbeschränkungen – was zu einem begrenzten Fruchtansatz führt. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Insekten wie Bienen, Fliegen, Wespen und Ameisen, wobei die optimale Aktivität über 15 °C liegt.[1] Die Frucht von *M. indica* ist eine Steinfrucht, länglich bis nierenförmig, 5–25 cm lang und 150 g bis 2 kg schwer, abhängig von der Sorte. Die Fruchtentwicklung dauert 3–5 Monate ab der Blüte. Die Samen sind entweder monoembryonal und produzieren einen einzigen zygotischen Embryo mit genetischer Variation von beiden Elternteilen, oder polyembryonal und liefern mehrere Embryonen (typischerweise 2–5), wobei die meisten Nucellar-Klone identisch mit dem mütterlichen Baum sind, plus einen potenziellen zygotischen Embryo. Die Anbaumethode, die speziell auf die Produktion von Mangos für Wein abzielt, umfasst Veredelungstechniken und spezifische Pflegemaßnahmen zur Krankheitsresistenz. Durch Zwergwuchs-Erziehung wird die Ernte erleichtert und der Ertrag gesteigert. Ein biologisches Mittel zum Erhalt von Mangoblüten und -früchten besteht aus Maniokpulver, Tabakblattpulver und Fischmehl. Maniok bildet einen Schutzfilm gegen sauren Regen und falschen Mehltau auf den Blüten. Tabak wirkt als natürliches Insektizid gegen Spinnmilben. Fischmehl lockt Fliegen zur Bestäubung an, was den Fruchtansatz signifikant erhöht. Ein zweiteiliges Pflegesystem aus einem Dünger-Repellent und einem Insektizid auf pflanzlicher Basis verwendet Extrakte aus Knoblauch, Ingwer, Fenchel und Rizinus. Das Mittel stärkt den Baum und vertreibt Insekten, während ein anderes Mittel sie abtötet. Die Anwendung in verschiedenen Wachstumsphasen erhöht die Resistenz des Baumes und reduziert den Einsatz chemischer Pestizide.[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Mangifera indica*, bekannt als Mango, stammt ursprünglich vom indischen Subkontinent, einschließlich Regionen in Indien, Bangladesch und Myanmar, und erstreckt sich ostwärts in Teile des Festlandes von Südostasien. Das Ursprungszentrum der Art liegt im Osten Indiens und Myanmar. Dort deuten archäologische und historische Beweise auf eine Kultivierung hin, die über 4.000 Jahre zurückreicht, möglicherweise bis 2000 v. Chr. in den Ausläufern des Himalaya und den Andamanen.[2] Wilde Populationen von *M. indica* existieren weiterhin im Indo-Burma-Biodiversitäts-Hotspot.[2] Die Verbreitung der Mango über ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet hinaus erfolgte hauptsächlich über alte Handelsnetze, beginnend mit ihrer Ausbreitung in den Nahen Osten im 4. bis 7. Jahrhundert n. Chr. und nach Ostafrika um das 10. Jahrhundert n. Chr. durch menschliche Migration und Handel.[2] Bis zum 9. bis 10. Jahrhundert hatten arabische und persische Händler sie in Teile Afrikas eingeführt, darunter Regionen entlang der ostafrikanischen Küste.[2] Die europäische Kolonialzeit beschleunigte ihre globale Reichweite; portugiesische Entdecker brachten Mangosamen im 18. Jahrhundert nach Amerika und gründeten Plantagen im Brasilien des 18. Jahrhunderts und später in der Karibik und Mexiko durch spanischen Einfluss.[2] Derzeit ist *M. indica* pantropisch, naturalisiert und wird in mehr als 100 Ländern zwischen 30°N und 30°S angebaut und gedeiht weltweit in tropischen und subtropischen Klimazonen, mit naturalisierten Populationen in Regionen wie Malesien. Zu den wichtigsten produzierenden Nationen gehören Indien, das im Jahr 2022 etwa 50 % der weltweiten Produktion ausmacht, gefolgt von China und Thailand. *Mangifera indica* gedeiht in tropischen und subtropischen Klimazonen und benötigt frostfreie Bedingungen mit optimalen Temperaturen zwischen 24 °C und 27 °C für Wachstum und Fruchtbildung. Die Art ist frostempfindlich, wobei Schäden unter 0 °C auftreten, obwohl ausgewachsene Bäume eine gewisse Toleranz bis zu -1 °C aufweisen. Eine jährliche Niederschlagsmenge von 400 bis 3600 mm unterstützt ihre Entwicklung, vorzugsweise mit einer ausgeprägten Trockenzeit zur Förderung der Blüte. Etablierte Bäume weisen eine gewisse Dürretoleranz auf, sobald sie verwurzelt sind. Der Baum bevorzugt gut durchlässige Böden wie lehmige Sande oder Tonlehme mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5, was die Nährstoffverfügbarkeit erleichtert. Er toleriert eine Vielzahl von Bodentypen, einschließlich sandiger, lehmiger und toniger Texturen, benötigt aber eine gute Drainage, um Wurzelfäule zu verhindern. In ihren Ursprungsgebieten in Südostasien besiedelt *Mangifera indica* Lebensräume wie Tieflandregenwälder, Monsunwälder, Savannen und Flusszonen vom Meeresspiegel bis zu 1200 m Höhe.[2]

Saisonalität & Aktivität

Die *Mangifera indica*, besser bekannt als Mango, gedeiht in tropischen und subtropischen Klimazonen und benötigt frostfreie Bedingungen mit optimalen Temperaturen zwischen 24°C und 27°C für Wachstum und Fruchtbildung. Die Art ist frostempfindlich, wobei Schäden unter 0°C auftreten, obwohl ausgewachsene Bäume eine gewisse Toleranz bis zu -1°C aufweisen. Ein jährlicher Niederschlag von 400 bis 3600 mm unterstützt ihre Entwicklung, vorzugsweise mit einer ausgeprägten Trockenzeit zur Förderung der Blüte. Die Blütezeit liegt typischerweise zwischen dem späten Winter und dem frühen Frühjahr. Eine ausgeprägte Trockenzeit fördert die Blüte. Die Ernte beginnt 3–5 Monate nach der Blüte. Die Früchte werden von Hand geerntet, wenn sie physiologisch reif sind, was durch die vollständige Farbentwicklung und die Schulterbildung erkennbar ist. Die Reifezeit der Früchte beträgt nach der Ernte 3–8 Tage bei 21–24°C.[1] Die Suchinteressen-Zeitreihe zeigt, dass das öffentliche Interesse an Mangos in Deutschland tendenziell im März und April seinen Höhepunkt erreicht. Das geringste Interesse besteht im Januar und August.[3]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-113575262-A Biological Anmeldung

Pflanzverfahren fuer zur Weinherstellung geeignete Mangos

Lijiang Huangxiaomang Agricultural Technology Company Ltd. (2021)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Beschrieben wird eine Anbaumethode, die speziell auf die Produktion von Mangos fuer Wein abzielt. Sie umfasst Veredelungstechniken (Grafting) und spezifische Pflegemassnahmen zur Krankheitsresistenz. Durch Zwergwuchs-Erziehung wird die Ernte erleichtert und der Ertrag gesteigert. Die Methode zielt darauf ab, den Pestizideinsatz zu minimieren und qualitativ hochwertige Fruechte zu erzeugen.

CN-112544638-A Biological Anmeldung

Biologisches Mittel zum Erhalt von Mangoblueten und -fruechten

Hainan Kaizhi Ind Development Company Ltd. (2020)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt ein Mittel aus Maniokpulver, Tabakblattpulver und Fischmehl. Maniok bildet einen Schutzfilm gegen sauren Regen und falschen Mehltau auf den Blueten. Tabak wirkt als natuerliches Insektizid gegen Spinnmilben. Fischmehl lockt Fliegen zur Bestaeubung an, was den Fruchtansatz signifikant erhoeht. Es ist eine multifunktionale, kostenguenstige Loesung fuer den Ertragsschutz.

CN-110981564-A Biological Unbekannt

Insektizid fuer Mangobaeume und Pflegeverfahren fuer Mangobaeume

Plant Prot Institute Hainan Academy OF Agricultural Sciences (2019)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Die Erfindung umfasst ein zweiteiliges Pflegesystem aus einem Duenger-Repellent und einem Insektizid auf pflanzlicher Basis. Es werden Extrakte aus Knoblauch, Ingwer, Fenchel und Rizinus verwendet. Das Mittel A staerkt den Baum und vertreibt Insekten, waehrend Mittel B sie abtoetet. Durch die Anwendung in verschiedenen Wachstumsphasen wird die Resistenz des Baumes erhoeht und der Einsatz chemischer Pestizide reduziert.

CN-112273380-A Chemical Unbekannt

Spruehhilfsmittel fuer Mangobaeume und dessen Anwendung

Environment & Plant Prot Institute of Catas (2019)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Beschrieben wird ein spezielles Adjuvans (Hilfsmittel) fuer Spruehloesungen im Mangoanbau. Es basiert auf Fettsaeureestern, die die Oberflaechenspannung von Wasser herabsetzen. Dies sorgt fuer eine bessere Benetzung und Haftung von Pestiziden auf den wachsartigen Mangoblaettern. Die Effizienz von Pflanzenschutzmitteln wird dadurch gesteigert und die Umweltbelastung durch geringere Dosierung gesenkt.

CN-109197895-A Biological Unbekannt

Verfahren zur biologischen Bekaempfung der Mango-Blutungskrankheit

Guangxi Tiandong Dongchen Agricultural Dev Company Ltd. (2018)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Vorgestellt wird eine Methode zur Behandlung der Mango-Blutungskrankheit mittels zweier Reagenzien. Reagenz A (Kalk, Kraeuter) wird auf Aeste gesprueht, Reagenz B (Chitosan, nueszliche Bakterien wie Clostridium) auf Wunden. Die Methode kombiniert chemische und biologische Ansaetze zur Wundheilung und Desinfektion. Sie staerkt die Widerstandskraft des Baumes und eliminiert Infektionsherde effektiv.

Quellen & Referenzen

  1. https://edis.ifas.ufl.edu/publication/ST404
  2. https://www.researchgate.net/publication/352417844_Mango_Mangifera_Indica-_Morphology_Taxonomy_Composition_and_Health_Benefits
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. https://doi.org/https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.34505
  5. Literaturzusammenfassung: Mangifera indica