Zu Inhalt springen
Kostenloser Versand ab 29€
Versand 1-2 Tage
4.44 · 245.512+ Kunden
Lexikon-Eintrag

Zwergpfirsich Prunus persica

Zwergpfirsich

Taxonomie

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Rosales (Rosales)
Familie Rosaceae
Gattung Prunus
Art Prunus persica
Wissenschaftlicher Name Prunus persica (L.) Stokes
Akzeptierter Name

Einleitung

Der Zwergpfirsich, wissenschaftlich *Prunus persica*, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).[1]

Community-Analyse

OpenInsect
7
Sichtungen in den letzten 12 Monaten
Daten der silberkrafto.shopmunity
Zuletzt am 14.06.2026
Werde Teil der Community
Lade ein Foto hoch und hilf uns, Arten zu erfassen.

Fakten (kompakt)

- Der Pfirsich gehört zur Unterfamilie Spiraeoideae und Tribus Steinobstgewächse (Amygdaleae). - Die Blütezeit des Pfirsichs liegt in Mitteleuropa im April. - Die Chromosomenzahl des Pfirsichs beträgt 2n = 16. - Die Laubblätter des Pfirsichs sind wechselständig angeordnet und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. - Die Blätter sind in Knospenlage gefaltet. - Die Blüten des Pfirsichs sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. - Die Kelchblätter sind ganzrandig und an ihrer Außenseite wollig behaart. - Die Steinfrucht des Pfirsichs hat eine Längsfurche. - Das Fruchtfleisch des Pfirsichs ist saftig, dickschichtig und blassgrün oder orange. - Der Steinkern des Pfirsichs hat eine dicke Schale, tiefe Furchen und ist sehr hart. - Es gibt Sorten, die steinlösend („Kerngeber“) und nichtsteinlösend („Durantien“) sind.[5] - Die Nektarine (*Prunus persica* var. *nucipersica*) ist eine Mutation des Pfirsichs mit glatter Schale. - Die Hauptanbaugebiete für Pfirsiche in Europa sind Spanien, Italien und Griechenland.[5]

Name & Einordnung

Der Pfirsich, wissenschaftlich *Prunus persica* (L.) Stokes, ist eine Pflanzenart innerhalb der Gattung *Prunus* und der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der deutsche Name „Pfirsich“ geht auf das lateinische persicus („persisch“) zurück[1], was auf den historischen Verbreitungsweg über Persien nach Europa verweist.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Aufgrund fehlender Informationen in den Quellen kann die Sektion "Aussehen & Bestimmungsmerkmale" nicht erstellt werden.

Beschreibung

Der Pfirsich, wissenschaftlich bekannt als *Prunus persica*, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Diese Art ist vor allem für ihre essbaren Früchte bekannt, die ebenfalls als Pfirsiche bezeichnet werden und zum Steinobst zählen. Ursprünglich stammt der Pfirsich aus China, wo er bereits vor mehreren Jahrtausenden kultiviert wurde. Der Name "Pfirsich" leitet sich vom lateinischen Wort "persicus" ab, was so viel wie "persisch" bedeutet und auf den historischen Verbreitungsweg dieser Frucht über Persien nach Europa hinweist. Es existieren zahlreiche Sorten von Pfirsichen, die sowohl als Tafelobst frisch verzehrt als auch zu verschiedenen Produkten wie Pfirsichsaft verarbeitet werden.[1] Pfirsiche sind in der Regel kleine Bäume, die eine Wuchshöhe von 1 bis 8 Metern erreichen können. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blütezeit des Pfirsichs liegt in Mitteleuropa meist im April. Die einzelnen Blüten sind kurz gestielt oder fast sitzend und entfalten sich noch vor den Blättern. Die zwittrigen Blüten weisen eine radiärsymmetrische Form und eine doppelte Blütenhülle auf. Die Steinfrucht des Pfirsichs ist meist kugelig und hat eine charakteristische Längsfurche. Die Fruchtschale kann blassgrün oder gelb sein und ist auf der Sonnenseite oft rötlich überlaufen. Das Fruchtfleisch ist saftig, dickschichtig und von blassgrüner bis orange Farbe. Der Steinkern ist fast kugelig, hat eine dicke Schale und tiefe Furchen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.[3] Es gibt verschiedene Sorten, die sich in der Farbe des Fruchtfleisches und der Art der Kernlösung unterscheiden.[4]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Informationen über die Bedeutung, Schäden und Prävention im Zusammenhang mit dem Zwergpfirsich (*Prunus persica*) sind in den bereitgestellten Quellen nicht ausreichend vorhanden, um eine umfassende Sektion zu erstellen. Daher kann ich keine detaillierten Angaben zu diesen Aspekten machen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Im Jahr 2024 wurden weltweit 27.890.043 Tonnen Pfirsiche (einschließlich Nektarinen) geerntet. Die größten Anbaugebiete für Pfirsiche in Europa sind Spanien, Italien und Griechenland.[5] Die Anbaufläche für Pfirsiche weltweit nahm von 1,27 Millionen ha im Jahr 2000 auf 1,56 Mio. ha im Jahr 2024 zu. Große Mengenanteile der Pfirsichfrüchte werden frisch als Obst vermarktet. Pfirsiche in Hälften oder Schnitzen sind eine verbreitete Form der Obstkonserve. Die Kerne werden aus der Schale gelöst, zu Persipan verarbeitet und in der Aromatisierung von Spirituosen verwendet.[5]

Biologie & Lebenszyklus

Die Biologie und der Lebenszyklus des Pfirsichs (*Prunus persica*) umfassen verschiedene Aspekte seiner Entwicklung und Fortpflanzung. Pfirsiche unterliegen der Vernalisation und benötigen mehrere hundert Stunden Winterkälte, um zu gedeihen. Andererseits kann die frühe Blüte (in Westeuropa schon im März) von Spätfrösten in Mitleidenschaft gezogen werden. Winterregen begünstigt den Pilzbefall durch *Taphrina deformans* (Kräuselkrankheit), weswegen Pfirsiche in Europa kaum ohne Fungizideinsatz angebaut werden. In Mitteleuropa liegt die Blütezeit im April, und der Pfirsich wird vor allem in Weinbaugebieten angebaut. Vermehrt wird der Pfirsich vorwiegend durch Okulation. Pfirsiche benötigen regelmäßigen Rückschnitt, da sie sonst von innen verkahlen. In den wärmsten Anbaugebieten Südspaniens beginnt die Erntesaison bereits Anfang Mai[5], in Deutschland erst Ende Juni.[5] Die späteste regelmäßig angebaute Sorte Europas ist ,Tardivo di San Gregorio', welche in ihrem Ursprung im italienischen San Gregorio da Sassola erst um den 5. Oktober reift. In Deutschland würde das dem Monatswechsel zwischen Oktober und November entsprechen.[5]

Vorkommen & Lebensraum

Der Pfirsich (*Prunus persica*) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ursprünglich stammt er aus China. Heute ist *Prunus persica* weltweit in gemäßigten und subtropischen Klimazonen verbreitet. In Europa ist die Art ebenfalls zu finden.[1] Die Beobachtungsdaten zeigen Vorkommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. *Prunus persica* wird häufig in Weinbaugebieten angebaut. Als typische Habitate gelten Gärten und Parks, aber auch verwilderte Standorte sind möglich.[1]

Saisonalität & Aktivität

Informationen zur Saisonalität und Aktivität des Zwergpfirsichs (*Prunus persica*) sind in den bereitgestellten wissenschaftlichen Quellen nicht enthalten. Ergänzend lässt sich jedoch ein saisonales Muster im öffentlichen Interesse feststellen: Die Monate mit dem höchsten durchschnittlichen Suchinteresse sind April und März, während das geringste Interesse in den Monaten Januar und Dezember besteht.[2]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    20.12.2025

  • Niederfrohna, Sachsen, Deutschland

    22.10.2025

  • Kuddewörde, Schleswig-Holstein, Deutschland

    28.09.2025

  • Kuddewörde, Schleswig-Holstein, Deutschland

    28.09.2025

  • Deutschland

    26.09.2025

Daten: iNaturalist

Quellen & Referenzen

  1. https://www.gbif.org/species/8149923
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  3. Hildemar Scholz, Ilse Scholz: Prunoideae., S. 446–510. In: Hildemar Scholz (Hrsg.): Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Begründet von Gustav Hegi. 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Band IV Teil 2B: Spermatophyta: Angiospermae: Dicotyledones 2 (3) (Rosaceae, 2. Teil), Blackwell, Berlin/Wien u. a. 1995, ISBN 3-8263-2533-8.
  4. lwg.bayern.de
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Pfirsich