Fakten (kompakt)
- Die Art wird systematisch der Unterordnung Polyphaga zugeordnet.[2] - Der Nachweis der Spezies in Korea im Jahr 2014 wurde durch molekulare Identifikationsverfahren bestätigt.[1] - Phylogenetische Studien offenbarten die polyphyletische Struktur der Gattung *Trogoderma* (Latreille), was die Diskussion um die taxonomische Einordnung von *Reesa* anstieß.[2] - Im Rahmen der genetischen Untersuchungen von Zhou et al. (2022) wurde auch die taxonomische Position des Khaprakäfers (*Trogoderma granarium*) analysiert.[2]
Die Art *Reesa vespulae* ist die einzige Spezies der monotypischen Gattung *Reesa* innerhalb der Familie der Dermestidae. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte durch Milliron im Jahr 1939.[1] Neuere genetische Untersuchungen offenbarten eine enge Verwandtschaft zu der weit verbreiteten Art *Trogoderma angustum* sowie zu Spezies aus Südamerika, einschließlich jener der Gattung *Sodaliotoma*.[2] Basierend auf diesen Erkenntnissen schlugen Zhou et al. (2022) vor, die Art der Gattung *Eurhopalus* zuzuordnen, wodurch sie als *Eurhopalus vespulae* geführt würde. Viele der in diesem Kontext untersuchten Arten wurden historisch der Gattung *Trogoderma* zugerechnet.[2] Diese taxonomische Neugruppierung ist jedoch in der Fachwelt noch nicht uneingeschränkt anerkannt und wird von einigen Autoren derzeit nicht akzeptiert.[3] Zur eindeutigen Bestimmung des Taxons wurden molekulare Identifikationsverfahren entwickelt.[1]
Die Art *Reesa vespulae* ist der einzige Vertreter der monotypischen Gattung *Reesa* innerhalb der Familie der Speckkäfer (Dermestidae). Adulte Käfer zeichnen sich durch spezifische Merkmale in der Färbung und Morphologie der Antennen aus. Auf den Elytren (Flügeldecken) befinden sich zwei charakteristische rötliche Bänder, die zur Identifikation dienen. Der Körper ist mit schwarzen Setae (Borsten) besetzt. Die Antennen enden in Keulen, die in vier Segmente unterteilt sind. Hinsichtlich des Sexualdimorphismus ist die Art auffällig, da bisher ausschließlich weibliche Individuen beobachtet wurden. Es wird daher angenommen, dass sich *Reesa vespulae* parthenogenetisch fortpflanzt.[1] Genetische Untersuchungen zeigen eine enge Verwandtschaft zu der weit verbreiteten Art *Trogoderma angustum* sowie zu Arten südamerikanischen Ursprungs, wie jenen der Gattung *Sodaliotoma*.[5] Aufgrund dieser phylogenetischen Nähe wird von einigen Autoren eine Zuordnung zur Gattung *Eurhopalus* vorgeschlagen, wobei diese taxonomische Änderung noch nicht allgemein akzeptiert ist.[5][3]
Der Amerikanische Wespenkäfer (*Reesa vespulae*) stellt den einzigen Vertreter der monotypischen Gattung *Reesa* innerhalb der Familie der Speckkäfer (Dermestidae) dar. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art liegt in der Nearktis, doch ist der Käfer heute nahezu weltweit anzutreffen, da er leicht in neue Gebiete eingeschleppt wird. Das äußere Erscheinungsbild des adulten Käfers wird durch zwei charakteristische rötliche Bänder auf den Flügeldecken (Elytren) geprägt. Zusätzlich ist der Körper mit schwarzen Borsten, sogenannten Setae, bedeckt. Ein weiteres wichtiges Bestimmungsmerkmal sind die Antennen, deren Spitzen in Keulen enden, die in vier Segmente unterteilt sind. Hinsichtlich der Fortpflanzungsbiologie weist die Art eine signifikante Besonderheit auf, da bislang ausschließlich weibliche Individuen beobachtet wurden. Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass sich die Art parthenogenetisch fortpflanzt. Ökologisch tritt *Reesa vespulae* ähnlich wie andere Dermestiden als Materialschädling in Erscheinung. Die Nahrungsgrundlage besteht primär aus getrockneten tierischen Produkten, was die Art zu einem relevanten Museumsschädling an zoologischen Präparaten macht.[1] Taxonomisch zeigten genetische Forschungen eine enge Verwandtschaft zu der weit verbreiteten Art *Trogoderma angustum*. Ebenso besteht eine phylogenetische Nähe zu Arten südamerikanischen Ursprungs, einschließlich derer aus der Gattung *Sodaliotoma*. Diese molekularen Erkenntnisse führten dazu, dass einige Autoren die Art mittlerweile der Gattung *Eurhopalus* zuordnen. Viele der verwandten Arten wurden in der Vergangenheit der Gattung *Trogoderma* zugerechnet.[5] Die vorgeschlagene Klassifizierung als *Eurhopalus vespulae* ist jedoch noch nicht von der gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert worden.[3]
Das Verhalten von *Reesa vespulae* ist maßgeblich durch die spezifischen Ernährungsgewohnheiten geprägt. Die Art ernährt sich vorwiegend von getrockneten tierischen Produkten. Aufgrund dieser Nahrungspräferenz tritt der Käfer häufig als Schädling in Museen auf. Dort befällt und beschädigt er beispielsweise konservierte Museumsexponate durch Fraß. Hinsichtlich der Fortpflanzungsbiologie und des Sozialverhaltens wurden bisher ausschließlich weibliche Individuen beobachtet. Es wird angenommen, dass sich die Art parthenogenetisch vermehrt, wodurch kein Paarungsverhalten mit Männchen stattfindet. Der Käfer zeigt zudem ein Ausbreitungsverhalten, das eine leichte Einschleppung in neue Gebiete ermöglicht. Ursprünglich in der Nearktis beheimatet, ist die Art durch diese passive Mobilität heute nahezu weltweit verbreitet.[1]
Die trophische Nische von *Reesa vespulae* ist durch die Aufnahme von getrockneten tierischen Produkten definiert. Aufgrund dieser Spezialisierung tritt die Art häufig als Schädling in Museen auf, wo sie sich von Sammlungsexemplaren ernährt. Ursprünglich in der faunistischen Region der Nearktis beheimatet, hat sich der Käfer mittlerweile fast weltweit ausgebreitet. Die Art gilt als leicht in neue Gebiete einschleppbar, was ihre heutige kosmopolitische Distribution erklärt. Ein wesentliches ökologisches Merkmal ist die vermutete Parthenogenese. Da bisher ausschließlich weibliche Individuen beobachtet wurden, erfolgt die Fortpflanzung wahrscheinlich ungeschlechtlich. Diese Reproduktionsstrategie ist für die Besiedlung neuer Habitate vorteilhaft, da einzelne Weibchen ohne Partner neue Populationen gründen können.[1]
Reesa vespulae wird als bedeutender Materialschädling in Museen eingestuft. Das Nahrungsspektrum der Art umfasst verschiedene getrocknete tierische Produkte. Insbesondere in naturkundlichen Sammlungen können die Käfer an Museumsexponaten erhebliche Schäden verursachen. Das Schadpotenzial wird durch die Fähigkeit der Art verstärkt, sich leicht in neue geografische Regionen einschleppen zu lassen. Ursprünglich in der Nearktis beheimatet, ist der Käfer heute nahezu weltweit verbreitet. Die Fortpflanzung erfolgt parthenogenetisch, da bisher nur weibliche Individuen beobachtet wurden. Diese Form der Reproduktion erleichtert die Besiedlung neuer Areale, da keine Männchen für den Populationsaufbau notwendig sind.[1] Taxonomische Untersuchungen bestätigen die Zugehörigkeit zur Familie der Dermestidae (Speckkäfer), die für zahlreiche Materialschädlinge bekannt ist.[6]
Der Amerikanische Wespenkäfer (*Reesa vespulae*) besitzt wirtschaftliche Relevanz als Materialschädling, insbesondere im Bereich der Museologie und Lagerhaltung. Die Art wird klassisch als Museumsschädling eingestuft, vergleichbar mit anderen Vertretern der Familie Dermestidae. Der Schaden entsteht primär durch die Ernährungsgewohnheiten der Tiere, die getrocknete tierische Produkte verzehren. Zu den gefährdeten Objekten zählen vor allem wertvolle Museumsexponate und zoologische Präparate. Durch den Fraß an diesen Materialien kann es zu irreversiblen Substanzverlusten an wissenschaftlichen Sammlungsstücken kommen. Die globale Verbreitung der Art hat dazu geführt, dass sie heute fast weltweit als potenzieller Schädling in entsprechenden Einrichtungen anzutreffen ist. Begünstigt wird das Schadpotenzial durch die leichte Verschleppung in neue Areale. Da sich die Art parthenogenetisch fortpflanzt, können sich schädliche Populationen auch aus einzelnen eingeschleppten Individuen in Lagerräumen etablieren.[1]