Die Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Sirex noctilio* Fabricius, 1773.[2] Im deutschsprachigen Raum ist das Insekt unter der Trivialbezeichnung Blaue Fichtenholzwespe bekannt.[1] Systematisch wird die Spezies der Gattung *Sirex* zugeordnet, welche Teil der Familie Siricidae ist. Übergeordnet gehört das Taxon zur Klasse der Insecta (Insekten) sowie zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). In der taxonomischen Nomenklatur wird *Sirex noctilio* als akzeptierte Art geführt.[2]
Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) zeichnet sich durch eine stahlblaue Grundfärbung aus, wobei sowohl die Beine als auch die Fühler gänzlich schwarz gefärbt sind.[1] Weibliche Exemplare erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 mm ohne Legebohrer, beziehungsweise bis zu ca. 33 mm inklusive des Legeapparats. Der Rumpf ist walzenförmig gebaut und weist keine für viele andere Hautflügler typische Wespentaille auf. Charakteristisch für das Weibchen ist der Legebohrer, der deutlich über das Ende des Hinterleibs hinausragt. Trotz des morphologisch auffälligen Legeapparats kann die Wespe nicht stechen. Im Flug erzeugen die Tiere ein lautsurrendes Geräusch und gelten als gut flugfähig. Die Eier der Art sind cremig weiß gefärbt, wurstförmig und messen etwa 1,35 bis 1,56 mm. Die Larven erscheinen weiß bis blass gelblich und besitzen einen weichen, walzenförmigen sowie leicht gekrümmten Körper. Sie sind augenlos und verfügen über drei Paare von Stummelfüßen. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Larve ist der dunkelbraune Stachel am Hinterende, der auch als Stopfapparat bezeichnet wird. Die Entwicklung umfasst in der Regel sieben, maximal bis zu zwölf Häutungen. Das Puppenstadium dauert etwa 20 bis 28 Tage an, wobei die Phase der Präpuppe weniger als vier Wochen beträgt. Ein Befall lässt sich zudem an kreisrunden Fluglöchern im Holz erkennen, deren Durchmesser zwischen 3 und 6,6 mm variiert. Die Fraßgänge sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln verstopft, was die Gänge teilweise schwer erkennbar macht.[1]
Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) ist ein Holz- und Materialschädling, der durch einen walzenförmigen Rumpf ohne die für viele Hautflügler typische Wespentaille charakterisiert ist. Das Erscheinungsbild der adulten Weibchen wird durch eine stahlblaue Färbung dominiert, wobei sowohl die Beine als auch die Fühler gänzlich schwarz sind. Inklusive des Legebohrers erreichen die weiblichen Tiere eine Körperlänge von bis zu 33 mm, ohne diesen bis zu 30 mm. Dieser Legebohrer ragt deutlich über den Hinterleib hinaus und dient dazu, die Eier einzeln oder in Gruppen etwa 8 bis 10 mm tief in das Holz einzubringen. Die Eier selbst sind wurstförmig, cremig weiß und messen etwa 1,35 bis 1,56 mm. Die Larven von *Sirex noctilio* sind augenlos und weisen eine weiße bis blass gelbliche Färbung auf. Ihr Körper ist weich, walzenförmig sowie leicht gekrümmt und mit drei Paaren von Stummelfüßen ausgestattet. Ein spezifisches anatomisches Merkmal der Larve ist der dunkelbraune Stachel am Hinterende, der auch als Stopfapparat bezeichnet wird. Während ihrer Entwicklung durchlaufen die Larven in der Regel sieben, maximal jedoch bis zu zwölf Häutungen. Die Fraßgänge der Larven sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gepackt und oft schwer zu erkennen. Die Verpuppung erfolgt nach einer Präpuppenphase von unter vier Wochen, wobei die eigentliche Puppenruhe 20 bis 28 Tage andauert. Nach dem Schlupf fressen sich die Wespen durch das Holz ins Freie und hinterlassen kreisrunde Fluglöcher mit einem Durchmesser von 3 bis 6,6 mm. Die Kiefer der schlüpfenden Wespen sind so kräftig, dass sie selbst feste Materialien wie Bleibleche, Teppiche oder Linoleum auf befallenem Holz durchdringen können. Im Flug erzeugen die Tiere ein lautsurrendes Geräusch und gelten als gut flugfähig, wobei die Hauptflugzeit zwischen Juli und September liegt. Trotz ihrer Größe und des bedrohlich wirkenden Legebohrers kann die Wespe nicht stechen und überträgt keine Krankheiten. Die Lebensdauer der Geschlechtstiere ist vergleichsweise kurz und beträgt meist nur zwei bis vier Wochen.[1]
*Sirex noctilio* zeichnet sich durch eine gute Flugfähigkeit aus, wobei die Tiere im Flug ein lautsurrendes Geräusch erzeugen. Die Aktivitätsphase der Imagines erstreckt sich über die Monate Juli bis September, mit einem Höhepunkt der Flugzeit Ende August. Etwa drei bis fünf Tage nach der Begattung beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Hierbei werden die Eier einzeln oder in Gruppen etwa 8 bis 10 Millimeter tief in das Holz eingebracht. Die Larven legen im Inneren des Holzes Fraßgänge an, die sie dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln verfüllen. Eine Überwinterung erfolgt im Freien meist im Larvenstadium, seltener bereits im Eistadium. Nach dem Schlupf zeigen die adulten Wespen ein ausgeprägtes Bohrverhalten, um das Brutmaterial zu verlassen. Sie fressen sich dabei auch durch feste Materialien wie Teppiche, Linoleum oder sogar Bleibleche, beispielsweise bei Flachdachbungalows. Die Art verfügt über keinen Stachel zur Verteidigung und kann nicht stechen.[1]
Die Larvenentwicklung von *Sirex noctilio* erfolgt primär in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei Kiefernarten besonders häufig als Wirt dienen. Auch frisches Bauholz wird oft unbemerkt besiedelt. Für eine erfolgreiche Eiablage, bei der die Eier bis zu 10 mm tief ins Holz abgelegt werden, ist eine optimale Holzfeuchte von 60 % notwendig. Die Entwicklungsdauer ist stark umweltabhängig und beträgt regulär zwei bis drei Jahre, kann jedoch unter optimalen Bedingungen wie in Neuseeland oder dem Mittelmeerraum auf 10 bis 13 Monate verkürzt sein. Eine Überwinterung findet meist im Larvenstadium statt, seltener als Ei.[1] Die kritische Obergrenze für die Überlebensfähigkeit (Hitzetod) liegt bei ca. 45 °C. Als Materialschädling sind die geschlüpften Wespen in der Lage, sich durch Barrieren wie Bleibleche, Linoleum oder Teppiche zu fressen, um das Holz zu verlassen.[1]
Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) wird als relevanter Holz- und Materialschädling eingestuft. Die Entwicklung der Larven erfolgt vorzugsweise in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei Kiefernarten besonders häufig betroffen sind. Ein Befall in frischem Bauholz bleibt oft zunächst unbemerkt. Das Schadbild im Inneren des Holzes zeichnet sich durch Fraßgänge aus, die dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gepackt sind. Diese Gänge sind teilweise nur schlecht zu erkennen. Nach außen hin wird der Befall durch kreisrunde Fluglöcher sichtbar, die einen Durchmesser von 3 bis 6,6 mm aufweisen. Nach dem Schlupf besitzen die Wespen die Fähigkeit, sich durch darüberliegende feste Materialien zu fressen. Dazu gehören Bleibleche auf Flachdächern sowie Bodenbeläge wie Teppiche oder Linoleum. Eine Gesundheitsgefahr für den Menschen besteht nicht, da die Wespe weder stechen kann noch Krankheiten überträgt.[1] Hinsichtlich physikalischer Bekämpfungsmaßnahmen ist die Temperaturempfindlichkeit relevant, da der Hitzetod der Tiere bei ca. 45 °C eintritt. Für Kontrollmaßnahmen sollte die Flugzeit beachtet werden, die von Juli bis September andauert.[1]
Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) tritt als relevanter Holz- und Materialschädling auf. Ihre Entwicklung vollzieht sich vorzugsweise in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei besonders Kiefernarten befallen werden. Ein wirtschaftliches Risiko resultiert daraus, dass der Befall in frischem Bauholz oft zunächst unbemerkt bleibt. Die von den Larven verursachten Fraßgänge sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gefüllt und im Material teilweise schwer zu erkennen. Nach Abschluss der Entwicklung hinterlassen die schlüpfenden Wespen kreisrunde Fluglöcher mit einem Durchmesser von 3 bis 6,6 mm im Holz. Über die reine Holzschädigung hinaus verursachen die adulten Tiere Sekundärschäden, indem sie sich nach dem Schlupf durch angrenzende feste Materialien fressen. Zu den dokumentierten Materialschäden zählen das Durchdringen von Bleiblechen bei Flachdachbungalows sowie die Zerstörung von Teppichen und Linoleum auf befallenem Untergrund. Da die Wespe nicht stechen kann und keine Krankheiten überträgt, beschränkt sich die Bedeutung auf die materielle Zerstörung.[1]