Fakten (kompakt)
- Das Insektenabwehrmittel auf Basis von Monoterpendiol-Verbindungen ist besonders effektiv gegen blutsaugende Insekten wie den Wadenstecher. - Eine neuartige Insektizidformulierung, die eine starke insektizide Wirkung bei gleichzeitig geringer Toxizität für Säugetiere aufweist, zielt spezifisch auf die Abtötung von Arthropoden ab, darunter der Wadenstecher. - Die Wirkstoffe der genannten Insektizidformulierung basieren auf Verbindungen wie Beta-Damascon, CYCLEMONE A™ und Melafleur. - Das Insektenabwehrmittel (Repellent) basiert auf spezifischen Monoterpendiol-Verbindungen, wie p-Menthan-1,2-diol oder Caran-3,4-diol, die eine extrem hohe Abwehrwirkung zeigen. - Das Mittel kann in verschiedenen Anwendungsformen wie Lotionen, Aerosolen oder Cremes für den praktischen Einsatz zubereitet werden.[4]
Der Wadenstecher trägt den wissenschaftlichen Namen *Stomoxys calcitrans* (Linnaeus, 1758)[Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)]. Die Art wurde ursprünglich von Carl von Linné im Jahr 1758 als *Musca calcitrans* erstbeschrieben[Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)]. Der Gattungsname *Stomoxys* leitet sich von den griechischen Wörtern 'stoma' (Mund) und 'oxys' (scharf) ab und bezieht sich auf die stechend-saugenden Mundwerkzeuge der Fliege[Patentdaten (kuratierte Extrakte)]. Der Artname *calcitrans* bedeutet so viel wie 'Tritte gebend' oder 'ausschlagend' (lat. *calx* Ferse, *trans* jenseits/durch), was sich auf das Verhalten der Fliegen bezieht, wenn sie versuchen, Blut zu saugen[Patentdaten (kuratierte Extrakte)]. Im Deutschen ist die Art als Wadenstecher bekannt[Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)].
Der Wadenstecher (*Stomoxys calcitrans*) ist eine weltweit verbreitete Fliegenart. Die Imagines von *Stomoxys calcitrans* fliegen von Juni bis Oktober. Der hintere Körperabschnitt von *Stomoxys calcitrans*, das sogenannte Abdomen, ist grau. Auf dem zweiten und dritten Segment des Abdomens finden sich drei runde, dunkle Flecken. Die Flügel werden in Ruhe etwas abgespreizt über dem Abdomen getragen. Die gelblichen Eier sind etwa einen Millimeter lang, leicht gekrümmt und weisen eine Längsrinne auf. Die apoden, also beinlosen Larven der Wadenstecher, erreichen kurz vor der Verpuppung eine Länge von zehn bis zwölf Millimetern. Die Metamorphose von *Stomoxys calcitrans* findet in einem braunen, ovalen Tönnchen statt. Der Wadenstecher (*Stomoxys calcitrans*) weist auf dem hellgrau gefärbten Thorax vier dunkle Längsstreifen auf.[1]
*Stomoxys calcitrans*, bekannt als Wadenstecher, ist eine weltweit verbreitete Art der Zweiflügler innerhalb der Familie der Echten Fliegen (Muscidae). Die Fliegen sind blutsaugend und sowohl Männchen als auch Weibchen ernähren sich von Blut verschiedener Säugetiere, einschließlich Menschen und Nutztiere. Sie sind vor allem in Stallungen anzutreffen, insbesondere in Rinderställen, können aber auch in menschliche Wohnungen eindringen, besonders im Herbst. Die Larven des Wadenstechers sind beinlos (apode) und erreichen kurz vor der Verpuppung eine Länge von zehn bis zwölf Millimetern. Die Metamorphose findet in einem braunen, ovalen Tönnchen statt. Die gelblichen Eier sind etwa einen Millimeter lang, leicht gekrümmt und weisen eine Längsrinne auf. Im Vergleich zur Stallfliege (*Musca autumnalis*) tritt der Wadenstecher häufig in Rinder- und Pferdeställen auf. Die Imagines von *Stomoxys calcitrans* fliegen von Juni bis Oktober. Die Art bevorzugt Wärme und ist daher vor allem in Stallungen anzutreffen. Sie können gezielt Pferdeställe, Rinderställe oder Weidevieh über eine Entfernung von meist 400 bis 800 Meter, maximal aber bis zu zwei Kilometer anfliegen. Die Stiche des Wadenstechers sind schmerzhaft, und die Fliegen sind ausschließlich tagaktiv. Nach dem dritten oder vierten Saugakt, etwa nach einer Woche, legen die Weibchen ihre Eier ab. Die Bekämpfung des Wadenstechers kann in der Viehzucht durch Freilassung von Nützlingen erfolgen. Zum Schutz von Haustieren vor Stichen können Medikamente gegen Ektoparasiten eingesetzt werden, die Pyrethroide wie Permethrin und Cypermethrin enthalten.[1]
Die Imagines von *Stomoxys calcitrans* fliegen von Juni bis Oktober. Die Wärme liebende Art kommt vor allem in Stallungen, besonders in Rinderställen, vor. Der Wadenstecher kann über eine Entfernung von meist 400 bis 800 Meter – höchstens aber bis zu zwei Kilometer – gezielt Pferdeställe, Rinderställe oder Weidevieh anfliegen. In der warmen Jahreszeit hält sich der Wadenstecher häufig im Freien auf und dringt vor allem im Herbst oft auch in menschliche Wohnungen ein. Alle zwei bis drei Tage saugen sowohl die Männchen, als auch die Weibchen von *Stomoxys calcitrans* Blut vom Menschen und Haustieren wie Pferden, Rindern und Hunden. Die Saugdauer beträgt acht bis neun Minuten. Wadenstecher sind ausschließlich tagaktiv. Etwa nach dem dritten oder vierten Saugakt, also etwa nach einer Woche, legen die Weibchen von *Stomoxys*.[3]
*Stomoxys calcitrans*, der Wadenstecher, ist nicht nur ein Lästling, sondern auch ein Gesundheits- und Hygieneschädling. Durch sein Blutsaugen kann er Krankheitserreger wie *Escherichia coli*, Salmonellen, Listerien und Borrelien übertragen.[3] Hamilton et al. (2003) konnten das humanpathogene Bakterium *Enterobacter sakazakii* aus dem Darm von Wadenstecherlarven isolieren. In Brasilien spielt *Stomoxys calcitrans* eine wichtige Rolle bei der Verbreitung verschiedener Rinderkrankheiten. Das Blutsaugen kann bei Rindern zu einer Verringerung der Milchleistung sowie zu geringerem Fleisch- und Fettansatz führen, da die Tiere durch die Belästigung unruhig und nervös sind. Bei starkem Befall kann den Wirten erhebliche Blutmengen entzogen werden.[3] Die täglichen Nahrungsmengen werden für weibliche Wadenstecher mit 16,5 mg Blut bzw. 9,5 mg für die Männchen angegeben. In der Viehzucht kann der Wadenstecher durch Freilassung von Nützlingen bekämpft werden. Gegen die Stiche von *Stomoxys calcitrans* bei Haustieren können Medikamente gegen Ektoparasiten mit Pyrethroiden wie Permethrin und Cypermethrin eingesetzt werden. Für Hunde ist das Permethrin-haltige Medikament "Ex-spot" verfügbar, das auf die Ohrspitzen aufgetragen wird, muss aber etwa alle sieben Tage wiederholt werden. Ebenfalls wirksam ist "Wellcare Emulsion für Pferde" auf Permethrinbasis, die auf die Ohrspitzen oder Ohrfalte aufgetragen wird und wie "Exspot" etwa alle sieben Tage neu aufgebracht werden muss.[3] Eine neuartige Insektizidformulierung mit geringer Toxizität für Säugetiere, basierend auf Verbindungen wie Beta-Damascon, CYCLEMONE A™ und Melafleur, zielt spezifisch auf die Abtötung von Arthropoden ab, darunter auch *Stomoxys calcitrans*. Ein Insektenabwehrmittel (Repellent) auf Basis von Monoterpendiol-Verbindungen wie p-Menthan-1,2-diol oder Caran-3,4-diol zeigt eine hohe Abwehrwirkung gegen blutsaugende Insekten wie den Wadenstecher.[4]
*Stomoxys calcitrans*, der Wadenstecher, ist nicht nur ein Lästling, sondern auch ein bedeutender Gesundheitsschädling und Hygieneschädling, was seine wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht. Das Blutsaugen durch *Stomoxys calcitrans* kann bei Rindern zu einer Verringerung der Milchleistung sowie zu geringerem Fleisch- und Fettansatz führen, da die Tiere durch die Belästigung unruhig und nervös sind. Bei starkem Befall können den Wirten erhebliche Blutmengen entzogen werden.[3] Die täglichen Nahrungsmengen für weibliche Wadenstecher werden mit 16,5 mg Blut bzw. 9,5 mg für die Männchen angegeben. Um Haustiere vor den Stichen von *Stomoxys calcitrans* zu schützen, werden Medikamente gegen Ektoparasiten eingesetzt, die Pyrethroide wie Permethrin und Cypermethrin enthalten. Für Hunde gibt es beispielsweise das Permethrin-haltige Medikament "Ex-spot", welches auf die Ohrspitzen aufgetragen wird. Ebenfalls wirksam ist "Wellcare Emulsion für Pferde", das auf die Ohrspitzen oder Ohrfalte aufgetragen wird und ebenfalls Permethrin enthält.[3] Ein Insektenabwehrmittel, basierend auf Monoterpendiol-Verbindungen wie p-Menthan-1,2-diol oder Caran-3,4-diol, zeigt eine hohe Abwehrwirkung gegen blutsaugende Insekten wie den Wadenstecher und kann in Lotionen, Aerosolen oder Cremes angewendet werden. Eine neuartige Insektizidformulierung mit Wirkstoffen wie Beta-Damascon, CYCLEMONE A™ und Melafleur zeigt eine starke insektizide Wirkung bei geringer Toxizität für Säugetiere und zielt spezifisch auf die Abtötung von Arthropoden ab, darunter auch der Wadenstecher. Die Formulierung bietet zudem eine langanhaltende Restwirkung gegen diese Schädlinge.[4]