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Lexikon-Eintrag

Großer Reismehlkäfer Tribolium destructor

Großer Reismehlkäfer

Taxonomie

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Familie Tenebrionidae
Gattung Tribolium
Art Tribolium destructor
Wissenschaftlicher Name Tribolium destructor Uyttenboogaart, 1934
Akzeptierter Name

Einleitung

Der Große Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*) ist eine Käferart aus der Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae), die im englischen Sprachraum als "destructive flour beetle" oder "dark flour beetle" bekannt ist. Als verbreiteter Vorratsschädling befällt die Art gelagertes Mehl, Getreide sowie Tierfutterprodukte wie Haferflocken, Pellets und Geflügelfutter. Die Käfer sind in Nordamerika, Europa und Afrika verbreitet und zeichnen sich durch eine sehr dunkelbraune Färbung sowie eine Körperlänge von 5 bis 6 Millimetern aus, womit sie dunkler erscheinen als andere Arten der Gattung *Tribolium*.[1]

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Zuletzt am 14.04.2026
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Fakten (kompakt)

- Die Art wird systematisch der Unterordnung Polyphaga sowie der Teilordnung Cucujiformia zugeordnet. - Innerhalb der Systematik gehört der Käfer zur Unterfamilie Tenebrioninae. - In der EPPO-Datenbank wird die Spezies unter dem Code TRIBDE geführt. - Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Befall mehrere verschiedene *Tribolium*-Arten gleichzeitig auftreten können.[5]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Bezeichnung der Art lautet *Tribolium destructor*.[2] Die Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1934 durch Uyttenboogaart.[1][2] Systematisch wird die Spezies der Gattung *Tribolium* zugeordnet, welche im Deutschen als Reismehlkäfer bezeichnet wird.[2] Diese Gattung gehört zur Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae).[1][2] Im englischen Sprachraum sind die Trivialnamen "destructive flour beetle" sowie "dark flour beetle" gebräuchlich. Allgemein wird die Art den Reismehlkäfern ("flour beetles") zugerechnet, die als Schädlinge an Getreideprodukten bekannt sind.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Tribolium destructor* ist taxonomisch der Familie der Tenebrionidae (Schwarzkäfer) zugeordnet. Die Art wurde im Jahr 1934 von Uyttenboogaart beschrieben. Adulte Käfer erreichen eine Körperlänge von 5 bis 6 Millimetern. Ein wesentliches Merkmal ist die sehr dunkelbraune Grundfärbung des Exoskeletts. Diese Färbung ist dunkler ausgeprägt als bei anderen Vertretern der Gattung *Tribolium*. Aufgrund dieses Merkmals ist die Art im englischen Sprachraum auch als "dark flour beetle" bekannt. Die generelle Bestimmung von *Tribolium*-Arten gilt als schwierig. Bei der Identifikation ist zu berücksichtigen, dass oft mehrere Spezies der Gattung im selben Befall auftreten können. *Tribolium destructor* ist als Vorratsschädling bekannt, der gelagertes Mehl und Getreide befällt. Darüber hinaus finden sich die Käfer in Tierfutterpellets und Haferflocken. Auch Geflügelfutter wird von dieser Spezies attackiert. Das Verbreitungsgebiet umfasst Nordamerika, Europa und Afrika.[6]

Beschreibung

Tribolium destructor, im Englischen oft als "destructive flour beetle" oder "dark flour beetle" bezeichnet, ist eine Spezies aus der Gruppe der Reismehlkäfer innerhalb der Familie der Schwarzkäfer. Diese Art ist als gewöhnlicher Vorratsschädling bekannt. Ein wesentliches Merkmal für die Beschreibung ist die sehr dunkelbraune Färbung des Exoskeletts. Damit erscheint Tribolium destructor dunkler als andere verwandte Arten der Gattung Tribolium. Die Körperlänge der ausgewachsenen Käfer liegt im Bereich von 5 bis 6 Millimetern. Das dokumentierte Verbreitungsgebiet umfasst Nordamerika, Europa sowie Afrika. In seinem Lebensraum fällt der Käfer primär durch den Befall und die Beschädigung von gelagerten Produkten auf. Zu den hauptsächlich attackierten Gütern zählen Mehl und Getreide. Das Nahrungsspektrum dieser Art geht jedoch über diese Grundnahrungsmittel hinaus. Tribolium destructor befällt zusätzlich Tierfutterpellets. Auch Haferflocken werden von den Käfern gefressen und geschädigt. Des Weiteren zählt Geflügelfutter zu den potenziellen Nahrungsquellen. Die Identifikation von Tribolium-Arten gilt generell als schwierig, wobei zu beachten ist, dass mehrere Spezies der Gattung gleichzeitig in einem Befall auftreten können.[1] Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1934 durch Uyttenboogaart.[2]

Ökologie

*Tribolium destructor* ist ökologisch primär als Vorratsschädling von Bedeutung, der gelagertes Mehl und Getreide befällt. Die Art besiedelt synanthrope Lebensräume und ist in Nordamerika, Europa sowie Afrika verbreitet. Das Nahrungsspektrum des Käfers umfasst neben Mehl und Getreide auch verarbeitete Produkte wie Tierfutterpellets, Haferflocken und Geflügelfutter. Als sehr dunkelbrauner Käfer unterscheidet er sich optisch von anderen Arten der Gattung *Tribolium*.[6]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Dunkle Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*) gilt als bedeutender Vorratsschädling, der weltweit in Haushalten und Lagern auftritt. Die Art ist primär dafür bekannt, gelagertes Mehl und Getreide zu befallen und zu schädigen. Durch den Fraß an diesen Produkten entstehen materielle Verluste an den Vorräten. Das Nahrungsspektrum des Käfers beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese Rohprodukte. Auch verarbeitete Lebensmittel wie Haferflocken werden von *Tribolium destructor* attackiert. Im landwirtschaftlichen Bereich und in der Tierhaltung stellt der Käfer ebenfalls ein Problem dar. Hier befällt er spezifisch Tierfutterpellets sowie Geflügelfutter. Aufgrund dieser breiten Nahrungspalette wird er als relevanter Haushalts- und Vorratsschädling klassifiziert. Die wirtschaftliche Bedeutung wird durch das weite geographische Verbreitungsgebiet verstärkt. Populationen der Art finden sich in Nordamerika, Europa sowie in Afrika. Für das Schädlingsmanagement ist die Unterscheidung von verwandten Arten relevant, da *Tribolium destructor* dunkler gefärbt ist als andere Gattungsvertreter. Oft treten mehrere *Tribolium*-Arten gleichzeitig in einem einzigen Befallsherd auf. Dies kann die genaue Identifikation und die Einschätzung der Befallssituation erschweren.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Große Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*) ist ein verbreiteter Schädling, der für den Befall von gelagerten Vorräten bekannt ist. Wirtschaftliche Schäden entstehen vor allem durch den Angriff auf Mehl und Getreide. Neben diesen Grundnahrungsmitteln werden auch Haferflocken durch den Käfer geschädigt. Des Weiteren befällt die Art Tierfutterpellets sowie spezielles Geflügelfutter. Die schädliche Wirkung auf Vorräte erstreckt sich auf die bekannten Verbreitungsgebiete in Nordamerika, Europa und Afrika.[6]

Biologie & Lebenszyklus

*Tribolium destructor*, auch als Dunkler Reismehlkäfer bekannt, ist eine Art aus der Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae). Die Käfer erreichen als Imagines eine Körperlänge von 5 bis 6 Millimetern. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die sehr dunkelbraune Färbung des Exoskeletts. Diese Färbung erscheint deutlich dunkler als bei anderen Arten der Gattung *Tribolium*. Das Verbreitungsgebiet der Spezies erstreckt sich über die Kontinente Nordamerika, Europa und Afrika. Biologisch tritt die Art als Vorratsschädling auf, der verschiedene gelagerte Produkte befällt. Die Ernährung der Käfer basiert primär auf Mehl und Getreide. Das Nahrungsspektrum ist jedoch breit gefächert und nicht ausschließlich auf Rohgetreide beschränkt. *Tribolium destructor* attackiert zusätzlich verarbeitete Produkte wie Haferflocken. Auch Tierfutterpellets werden von der Art als Nahrungsquelle genutzt. Des Weiteren ist bekannt, dass die Käfer Geflügelfutter befallen und schädigen. Die taxonomische Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1934 durch Uyttenboogaart.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Tribolium destructor* wird in Afrika, spezifisch in der äthiopischen Region, vermutet. Durch den internationalen Handel mit Agrarprodukten wurde die Art weltweit verschleppt und ist heute als Kosmopolit in vielen Klimazonen anzutreffen. In Europa ist der Käfer weit verbreitet und tritt regelmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.[4] Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte erst im Jahr 1934, woraufhin die Art zunehmend als Vorratsschädling in den gemäßigten Breiten identifiziert wurde.[4][2] Als synanthroper Kulturfolger ist *Tribolium destructor* in Mitteleuropa fast ausschließlich an menschliche Behausungen und Lagerstätten gebunden. Zu den primären Lebensräumen zählen beheizte Gebäude wie Bäckereien, Mühlen, Getreidespeicher sowie private Haushalte. Ein dauerhaftes Überleben im Freiland ist in kühleren Klimazonen aufgrund der fehlenden Winterhärte praktisch ausgeschlossen. Die Art bevorzugt dunkle Areale und verbirgt sich tagsüber in Ritzen, Fugen oder direkt im Substrat. Im Vergleich zu anderen *Tribolium*-Arten zeigt *Tribolium destructor* eine etwas höhere Toleranz gegenüber kühleren Temperaturen, benötigt jedoch Wärme für eine optimale Entwicklung. Die Tiere besiedeln primär stärkehaltige Produkte wie Mehl, Kleie und Haferflocken, werden aber auch an Tierfutter und Sämereien gefunden. Die Ausbreitung erfolgt überwiegend passiv durch den Transport befallener Waren, da die Käfer zwar flugfähig sind, dieses Verhalten jedoch selten zeigen.[4] Aktuelle Daten bestätigen das Vorkommen der Art, wobei keine spezifischen Trends in der Häufigkeit über die Zeit verzeichnet wurden.[5]

Saisonalität & Aktivität

Der Große Reismehlkäfer (*Tribolium destructor*) ist ein verbreiteter Schädling, der primär gelagerte Vorräte wie Mehl und Getreide befällt. Das geographische Vorkommen der Art erstreckt sich über Nordamerika, Europa und Afrika. Neben Getreideprodukten werden auch Tierfutterpellets, Haferflocken und Geflügelfutter als Nahrungsquelle genutzt. Als Vorratsschädling ist die Aktivität der Käfer eng an das Vorhandensein entsprechender Lagerstätten gebunden. Die adulten Käfer zeichnen sich durch eine sehr dunkelbraune Färbung aus und erreichen eine Körperlänge von 5 bis 6 Millimetern.[1] Analysen des öffentlichen Suchinteresses in Deutschland zeigen im Jahresverlauf spezifische Schwankungen in der Wahrnehmung der Art. Ein deutlicher Anstieg der Suchanfragen ist dabei im November zu verzeichnen. Dieser Monat markiert den Höhepunkt des Interesses im Jahresvergleich. Im Gegensatz dazu fällt das Suchaufkommen in den Wintermonaten Januar und Februar auf den niedrigsten Wert ab.[3]

Quellen & Referenzen

  1. Granousky TA. 1997. Stored Product Pests. In: Handbook of Pest Control, 8th Ed. Hedges SA, Moreland D (editors). Mallis Handbook and Technical Training Company.
  2. https://www.gbif.org/species/5878296
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert), Keyword: Großer Reismehlkäfer, Geo: DE.
  4. Wissenschaftliche Daten zum Großen Reismehlkäfer (PDF-Analyse)
  5. Aggregierte Beobachtungsdaten (System)
  6. Granousky TA. 1997. Stored Product Pests. In Handbook of Pest Control, 8th Ed. Hedges SA, Moreland D (editors). Mallis Handbook and Technical Training Company.