Wissenschaftlicher NameTyrolichus casei (Oudemans, 1910)
Akzeptierter Name
Einleitung
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) gehört zur Familie der Vorratsmilben (Acaridae) innerhalb der Spinnentiere (Arachnida). *Tyrolichus casei* ist ein weltweit verbreiteter Hygieneschädling. Die Artbezeichnung wurde von Oudemans im Jahr 1910 festgelegt.[1]
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Fakten (kompakt)
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Name & Einordnung
Die Käsemilbe, wissenschaftlich als *Tyrolichus casei* bezeichnet, wurde erstmals 1910 von Oudemans beschrieben. Der vollständige wissenschaftliche Name lautet somit *Tyrolichus casei* (Oudemans, 1910). *Tyrolichus casei* gehört zur Familie der Acaridae (Vorratsmilben). Im Deutschen ist sie als Käsemilbe bekannt. Der Gattungsname ist *Tyrolichus*. Die Käsemilbe gehört zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida) und zur Ordnung der Milben (Sarcoptiformes).[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) ist eine Milbenart, die zu den Spinnentieren (Chelicerata) gehört. Die Bestimmung der Käsemilbe sollte Spezialisten vorbehalten bleiben, da die winzigen Milben mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind.[1]
Beschreibung
*Tyrolichus casei*, bekannt als Käsemilbe, ist eine Milbenart aus der Familie der Acaridae (Vorratsmilben). Diese Milben sind weltweit verbreitete Hygieneschädlinge. Die Käsemilbe gehört zur Klasse der Spinnentiere (Chelicerata). Die Art wurde erstmals 1910 von Oudemans beschrieben. Käsemilben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, die Bestimmung ist Spezialisten vorbehalten.[1]
Ökologie
*Tyrolichus casei*, bekannt als Käsemilbe, kann außer an Käse auch an Getreide, Mehl, Früchtebrot, alten Honigwaben oder Hundefutter vorkommen. Zu einer Massenvermehrung kommt es vor allem an feuchtem Lagergetreide, das von Schimmelpilzen befallen ist. Da Käsemilben vor allem auf Trockenheit relativ empfindlich reagieren, kann ein Befall mit diesen Lebensmittelmilben durch Austrocknung der befallenen Räume reduziert werden.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) kann als Hygieneschädling betrachtet werden, da sie Nahrungsmittel befallen und ungenießbar machen kann. Ein Befall von Käsemilben kann zu Magen-Darm-Problemen beim Verzehr befallener Nahrungsmittel führen. Daher sollten befallene Nahrungsmittel nicht mehr konsumiert und auch nicht mehr an Vieh verfüttert werden. Die Früherkennung eines Befalls ist schwierig, da die Milben mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Da Käsemilben empfindlich auf Trockenheit reagieren, kann ein Befall durch Reduzierung der Luftfeuchtigkeit vorgebeugt werden. Eine Massenvermehrung der Käsemilbe tritt vor allem in feuchtem Lagergetreide auf, das von Schimmelpilzen befallen ist. Neben Käse können Käsemilben auch Getreide, Mehl, Früchtebrot, alte Honigwaben oder Hundefutter befallen.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) kann neben Käse auch Getreide, Mehl, Früchtebrot, alte Honigwaben und Hundefutter befallen. Eine Massenvermehrung findet vor allem in feuchtem Lagergetreide statt, das von Schimmelpilzen befallen ist. Der Verzehr von mit Käsemilben befallenen Nahrungsmitteln kann Magen-Darm-Probleme verursachen.[1] Befallene Nahrungsmittel und Viehfutter sollten daher nicht mehr verzehrt bzw. verfüttert werden. Im Altenburger Land in Sachsen-Anhalt werden Käsemilben seit 300 Jahren zur Herstellung von Würchwitzer Milbenkäse verwendet. Die Milben sorgen durch die Abgabe von Verdauungsenzymen für die Fermentation des Magerquarks. Die Herstellung ist zeit- und arbeitsaufwendig und dauert drei bis sechs Monate. Milbenkäse wird von Kennern wegen seiner ungewöhnlichen Geschmacksvielfalt geschätzt.[1]
Biologie & Lebenszyklus
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) ist ein weltweit verbreiteter Hygieneschädling. Sie gehört zur Gruppe der Spinnentiere (Chelicerata). Die Käsemilbe kann außer an Käse auch an Getreide, Mehl, Früchtebrot, alten Honigwaben oder Hundefutter vorkommen. Zu einer Massenvermehrung kommt es vor allem an feuchtem Lagergetreide, das von Schimmelpilzen befallen ist.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Die Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) ist ein weltweit verbreiteter Hygieneschädling. Als Mitglied der Spinnentiere (Chelicerata) ist sie nicht nur auf Käse beschränkt.[1] Beobachtungsdaten zeigen, dass die Art in verschiedenen Regionen vorkommt.[4] Außer an Käse kann die Käsemilbe auch an Getreide, Mehl, Früchtebrot, alten Honigwaben oder Hundefutter vorkommen. Zu einer Massenvermehrung kommt es vor allem an feuchtem Lagergetreide, das von Schimmelpilzen befallen ist. Die Milben reagieren empfindlich auf Trockenheit.[1]
Saisonalität & Aktivität
Informationen zur Saisonalität und Aktivität der Käsemilbe (*Tyrolichus casei*) sind begrenzt. Allerdings deuten Suchtrends darauf hin, dass das öffentliche Interesse an Käsemilben in Deutschland saisonale Schwankungen aufweist, mit einem deutlichen Peak im Februar und einem kleineren Anstieg im Juli. Das geringste Suchinteresse besteht im Januar und März.[3] Diese saisonalen Muster im Suchinteresse könnten auf tatsächliche Aktivitätsmuster der Milben oder auf andere Faktoren wie saisonale Veränderungen in der Lagerung und Verarbeitung von Käse zurückzuführen sein. Da Käsemilben vor allem auf Trockenheit empfindlich reagieren, ist es wahrscheinlich, dass die Aktivität von *Tyrolichus casei* stark von den Umgebungsbedingungen beeinflusst wird[PDF: kaesemilbe-tyrolichus-casei].